Vier gewinnt – das 4. #agileKoblenz Meetup

Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Vernetzung rund um agile Themen – das sind die Ziele, die das Team von #agileKoblenz verfolgt. Nach dem Start in 2018 ging das Event am 23.01.2018 in die nunmehr vierte Runde. Diesmal direkt im Herzen der Altstadt von Koblenz: Gastgeber waren die BRICKMAKERS. Und man startete gleich mit einem tollen Impulsvortrag zum Thema WOL (Working-out-loud) …

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Was ist eigentlich dieses „Agile“?

Wenn Du weitere Informationen zum Thema Agile haben möchtest, schau als Einstieg doch mal in unseren Blogbeitrag aus dem Sommer 2018: dort haben wir eine kurze Einleitung in das Thema veröffentlicht.

Impulsvortrag von Gentiana zum Thema WOL (Working out loud)

Working out loud – oder WOL – geht auf eine Idee von Bryce Williams zurück, der den Begriff erstmals im Jahr 2010 verwendete. Die Grundidee: statt Wissen anzusammeln und für sich zu horten soll man Wissen teilen. Aufbauend auf der Idee von Bryce entwickelte John Stepper fünf Jahre später den Gedanken weiter und lieferte gleich noch eine Methode für die Umsetzung mit: Die Circle-Guides waren geboren.

Und das war auch der Zeitpunkt, zu dem namhafte Firmen (hier werden gern Bosch und Daimler genannt) anfingen, WOL in ihren Unternehmen einsetzten.

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Welcome!

Doch was ist dieses WOL nun?

Stepper hat in seinem Buch fünf Prinzipien für Working-Out-Loud aufgestellt. Diese Prinzipien lauten:

  • Beziehungen
  • Großzügigkeit
  • Sichtbare Arbeit
  • Zielgerichtetes Entdecken
  • Wachstumsorientiertes Denken

Basierend auf diesen Prinzipien findet sich ein kleine Gruppe (drei bis fünf Personen – nicht mehr) im sogenannten Circle zusammen. Man trifft sich zwölf Wochen lang für jeweils eine Stunde pro Woche. Ob die Treffen „real“ stattfinden oder virtuell (beispielsweise via Skype) ist dabei zweitrangig. Jeder der Teilnehmer definiert für sich ein Ziel, dass er in den zwölf Wochen verfolgen möchte. Welches Ziel das ist, kann und muss jeder selbst festlegen. Es kann ein berufliches aber auch ein privates Ziel sein, sollte aber als Lernziel formuliert werden. Es muss aber innerhalb der zwölf Wochen realisierbar und für die eigene Person bedeutsam sein.

Die kleine Gruppengröße stellt sicher, dass jeder zu Wort kommt. Auch sind so die Hemmschwellen geringer, sich selbst in das Netzwerk einzubringen. Bei den Treffen wird an der Erreichung der individuellen Ziele der Teilnehmer gearbeitet. Als Hilfestellung dient dabei der Circle-Guide. Dieser enthält entsprechende Übungen und man hat damit eine Art „Fahrplan“ oder Agenda für WOL. Die deutschen Circle-Guides findet Ihr übrigens hier in der Version 4.51.

Nach einer kurzen Einleitung ins Thema ging es beim Meetup in Form von einigen einfachen Gruppenaufgaben zur Sache. Mitarbeit war angesagt. In kleinen Gruppen wurden beispielhaft Aufgaben durchgespielt, die auch bei einem echten Circle angewendet werden: Vorstellungsrunde, Festsetzung von Zielen – so was in der Art.

Mein persönliches Fazit: WOL ist ein tolles Format, das in jedem Fall das Potential hat, Leute voran zu bringen und kleine, aber intensive Mini-Netzwerke zu schmieden. Und dank des Vortrags sind (hoffentlich) viele der Teilnehmer an diesem Abend neugierig geworden und wollen vielleicht tiefer einsteigen. Wer weiß? Vielleicht gibt es ja in Kürze auch in Koblenz WOL Circle…?

Handout des Vortrags von Gentiana

Wie versprochen hat Gentiana die Folien Ihres Vortrags im Web bereitgestellt. Hier der Link auf Slideshare.

Oder doch lieber was auf die Ohren?

Nun, wie wäre es mit einem Podcast von t3n. Titel: Working out loud – was steckt hinter dem Hype-Begriff? Gehostet bei Soundcloud.

Dank an den Gastgeber – die BRICKERMAKERS GmbH

Gastgeber beim vierten #agileKoblenz Meetup waren die BRICKMAKERS. Die BRICKMAKERS entwickeln Apps für alle Systeme (Android, iOS, Windows und Browser) und begleiten dabei den Kunden von der Konzeption über Entwicklung, Design bis hin zum Go-Live und zur Vermarktung der fertigen App.

Übrigens: tolle Location! Da habt Ihr eine gute Nase für eine Top Lage gehabt!

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Willkommen bei den BRICKMAKERS

Und Danke natürlich auch an die Macher des Events

Ein Dankeschön geht natürlich auch an die drei „Erfinder“ von #agileKoblenz Meetup.

Gentiana Daumiller

Gentiana ist selbstständiger Agile- und Business-Coach – Xing-Profil.

Jan Claas Krisor

Jan ist IT Projektleiter bei der Deutschen Post DHL Group – Xing-Profil.

Dennis Willkomm

Dennis ist Scrum-Master und Coach bei der Siemens AG – Xing-Profil (und war an dem Abend leider krank).

Mehr als zwanzig Teilnehmer zeigen, dass Koblenz gerade auf diese Art von Netzwerk gewartet hat!

Und wo finde ich weitere Infos zu dieser Gruppe?

Informationen zum #agileKoblenz Meetup findest Du natürlich im Web, und zwar entweder in der gleichnamigen XING-Gruppe oder auf Facebook (ebenfalls als Gruppe).

Autor: Peter Winninger

Blogger aus Leidenschaft, Wandersmann, Social-Media-Begeisterter. In der Region Mayen-Koblenz verwurzelt, bei einem IT-Unternehmen in Koblenz beschäftigt und irgendwie auch im kommunalen Umfeld unterwegs.

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