Nacht der Technik 2019 in Koblenz – kurzer Rückblick

Alle Jahre wieder lädt die Handwerkskammer (HWK) Koblenz im Herbst zur Nacht der Technik ein. Eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Shows, Vorträgen und Vorführungen erwartet die Besucher. So auch in diesem Jahr. Wir haben uns unter die mehr als 10.000 (!) Teilnehmer gemischt und uns umgeschaut …

Ein Fest für alle!

Bereits 14-mal hat die Handwerkskammer Koblenz – gemeinsam mit Betrieben aus der Region und Akteuren aus Forschung und Wissenschaft – zur Nacht der Technik geladen. Als Location diente das Metall- und Technologiezentrum sowie das benachbarte Berufsbildungszentren der Handwerkskammer Koblenz.

Ein bunt gemischtes Publikum tummelte sich auf dem verwinkelten Gelände und in den Gängen der Gebäude: Familien mit Kindern jeden Alters, Jugendliche, Erwachsene, Paare, Einzelpersonen, Jung und Alt, Männer und Frauen.

Ein Grund ist sicherlich das breit gefächerte Programm, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Natürlich kann man in einem Blogbeitrag nur einen groben Abriss geben. Aus diesem Grund habe ich meine persönlichen Top 3 von diesem Abend zusammengetragen.

Meine drei persönlichen Highlights

An erster Stelle kommt für mich der Infostand mit dem Hyperloop Pod Competition III. Es handelt sich dabei um die deutschen Teilnehmer am Hyperloop-Experiment. Ja, ja – Du hast richtig gelesen: der POD II nimmt an Elon Musks Vision eines neuen Verkehrsmittel teil. Und zwar mit Erfolg.

Auch an den Mauerfall vor 30 Jahren wurde an zentraler Stelle der Nacht der Technik gedacht. Ausstellungsstücke wie Mauer, Trabbi oder Wartburg durften da nicht fehlen.

Und der dritte Platz geht an einen interessanten und aufrüttelnden Vortrag, den ich zu vorgerückter Stunde besucht habe:
Digitalisierung – Chancen und Risiken für die Gesellschaft
Ab 22:15 Uhr spannte Prof. Dr. Sascha Skorupka von der Hochschule Fulda einen weiten Bogen. Beginnend bei der Theorie der Digitalisierung wurde über Leibnitz und Konrad Zuse der Bogen zum hier und jetzt gespannt.

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Vortrag von Prof. Dr. Sascha Skorupka von der Hochschule Fulda

Gegen Ende wurde klar, dass wir mitten in einer Phase der Digitalisierung stecken, die unheimliche viele Chancen aber auch Risiken birgt. Und es liegt an uns, an jedem Einzelnen, zu entscheiden, welche Zukunft wir uns wünschen und wie wir diese Zukunft gestalten wollen. Nur wenn wir uns aktiv einbringen, Regeln einfordern und Ziele setzen, verantwortungsbewusst mit unseren Daten umgehen, wird eine lebenswerte, digitale Zukunft entstehen.

Viel Licht – und kein Schatten bei der Nacht der Technik?

Eigentlich schon: bei der Nacht der Technik wird (wenn überhaupt!) auf sehr hohem Niveau gejammert.

  • Mimimi 1 – die Parkplatzsituation. Ich habe beispielsweise am RZ-Gebäude geparkt. Bringt einen nicht um, klar. Und ich hätte auch den Shuttel-Bus aus der Stadt nutzen könnte. Was ich im nächsten Jahr auch machen werde. Vielleicht.
  • Mimimi 2 – Räumlichkeiten für die Topacts, wie dieses Jahr die Physikanten. Der Raum ist für den Andrang und das Interesse einfach zu klein. Das hat drei Gründe: ein tolles Programm, die große Teilnehmerzahl und die baulichen Begebenheiten.

Fazit

Was soll ich sagen? Es war ein klasse Abend! Es macht einfach Spaß, über das Gelände der Handwerkskammer zu spazieren und sich an den unterschiedlichen Ständen vorbeitreiben zu lassen. Und wenn man Lust verspürt oder etwas besonders interessant ist, an einer Vorführung teilzunehmen. Das macht für mich den Reiz der Nacht der Technik aus. Und diesmal kam mit dem Vortrag von Prof. Dr. Sascha Skorupka ein echter „Wachrüttler“ mit Tiefgang dazu.

Autor: Peter Winninger

Blogger aus Leidenschaft, Wandersmann, Social-Media-Begeisterter. In der Region Mayen-Koblenz verwurzelt, bei einem IT-Unternehmen in Koblenz beschäftigt und irgendwie auch im kommunalen Umfeld unterwegs.

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