Quo vadis, CEBIT …?

Wohin gehst Du? Das möchte man die CEBIT gerne fragen, wenn man die einst größte Computer-Messe der Welt in diesem Jahr besucht hat. Denn 2018 ist zum Schicksalsjahr für dieses Event erklärt worden – und ist vermutlich auch ein Scheideweg.

Advertisements

Die gute, alte Zeit

Die Älteren unter uns werden sie noch kennen, die „alte“ CeBIT. Die CeBIT mit dem kleinen „e“ in den ausgehenden Neunzigern und den frühen 2000er Jahren. Meine damaligen Besuche in Hannover haben meine Einstellung zu Messen geprägt: groß, größer, am größten. Mehr Hallen, mehr Aussteller, mehr Besucher. Ein Rekord jagt den anderen. Verzweifelte Kämpfe um die raren Hotelzimmer. Oder morgendliche Fahrten in total überlasteten Straßenbahnen.
CeBIT, das war Ausnahmezustand für die Soft- und Hardwarebranche. Und nicht nur in Deutschland. Nein, weltweit, denn die Welt war zu Gast in Hannover. Unvergessen der Rekord mit 830 000 Besuchern im Jahr 2001!
trends
Gute, alte Zeit.

Die CEBIT erfindet sich neu

Doch der Glanz der vergangenen Jahre ist verblasst. Die einst größte Computermesse der Welt kämpft mit schwindenden Besucher- und Ausstellerzahlen.
Und das merkt man allenthalben: wenige belegte Hallen, weniger Aussteller und auch weniger Besucher, die sich ihren Weg durch die Stände suchen.
Bei meinem diesjährigen Besuch habe ich das am deutlichsten am Stand von Facebook empfunden.
Facebook in Deutschland! Wow!
edf
Doch statt Schlange stehender Menschen, langen Wartezeiten und riesigen Menschentrauben war – nichts. Ein normaler, eher weniger stark besuchter Messeauftritt, entspannte Atmosphäre und viele freie Präsentationsplätze. Und wo ich schon mal da war habe ich auch gleich – wiederum ohne Wartezeit – einen doppelten Espresso beim standeigenen Barista geordet. Auf Kosten von Mark Zuckerberg, versteht sich. Und er hat obendrein auch noch gut geschmeckt.
Geringe Besucherzahlen haben auch ihr Gutes.
Aber ständig ging mir durch den Kopf, wie es wohl vor einigen Jahren hier ausgesehen hätte. Und automatisch denkt man auch darüber nach, was der Aussteller für ein Fazit zieht: Wird Mark mit der CEBIT zufrieden sein? Wird Facebook nächstes Jahr auch wieder dabei sein?

Die CEBIT im Umbruch

Die Macher der CEBIT haben in jedem Fall erkannt, dass sich etwas grundlegend ändern muss. Und sie haben Mut bewiesen: der Wechsel von der klassischen Messe hin zum Tech-Event mit Festival-Charakter ist eine radikale Kehrtwende. Und es wurde mit vielen Konventionen gebrochen.
edf
Das die Besucherzahlen gegenüber 2017 noch einmal zurückgegangen sind, führen viele Beteiligten auf ein „zuviel an Neuerungen“ zurück. Das mag sein, aber ich denke, die Verantwortlichen der CEBIT konnten nicht anders handeln:  lieber ein klarer  Schnitt und Neubeginn als eine schleichende Umstellung, die im Laufe der Jahre zerredet wird, im Sand verläuft und scheitert. Und eines weiß man in Hannover: die Umstellung braucht Zeit. Ob der Plan aufgeht und man die Talsohle erreicht hat, wird sich frühstens 2019 zeigen.

Mein Fazit

Das neue Konzept der CEBIT, die Ausrichtung auf ein Tech-Festival der Computerszene, hat das Zeug, etwas richtig Großes zu werden. Und etwas grundlegend Neues. Wenn man sie lässt. Denn der Wechsel des behäbigen Giganten CEBIT weg vom Messe-Image hin zum hippen Event muss erst noch in den Köpfen der neuen Besucher ankommen. Und die Aussteller müssen erkennen, welche neue Zielgruppe sich da auf den Weg nach Hannover macht.
Nächstes Jahr – zur CEBIT 2019.
Sehen wir uns …?

Weiterbildung mit der Bildungsfreistellung in Rheinland-Pfalz

Gerade dann, wenn man voll im Berufsleben steht, tritt das Thema „Weiterbildung“ bei vielen von uns in den Hintergrund. Der Alltag in Firma und Familie bestimmt den Tagesablauf. Aber gerade jetzt, in den Zeiten des digitalen Umbruchs, wird Weiterbildung immer wichtiger …

Ein Drittel der Unternehmen hat keine Weiterbildungsstrategie

Im Grunde wissen wir es alle: wir müssen uns weiterbilden. Jeder. Immer. Unser ganzes Leben lang. Von daher liefern auch die regelmäßig veröffentlichten Umfragen und Studien nicht wirklich grundlegend neue Erkenntnisse. Und doch haben sie ihre Berechtigung, da sie uns über aktuelle Trends und Entwicklungen informieren. Dies gilt zum Beispiel für den Trendmonitor Weiterbildung 2018, der von StifterverbandHHL Leipzip Graduate School of Managment und Lecturio herausgegeben wurde.

98 % aller befragten Unternehmen sind überzeugt, dass die Weiterbildung der Mitarbeiter für den zukünftigen Erfolgt des Unternehmens essentiell ist.

Durchaus verständlich und soweit eigentlich nichts Neues. Aber die gleiche Studie stellt auch fest: nur ein Drittel der befragten Unternehmen hat überhaupt eine Weiterbildungsstrategie.

Sich allein auf Arbeitgeber zu verlassen, scheint somit nicht die beste Idee zu sein.

Doch was kann man tun?

Eine Form der Förderung: Bildungsurlaub

Wenn wir – egal ob Privatmann oder Unternehmen – in Weiterbildung investieren, sprechen wir von den Ressourcen Zeit und Geld, die wir einsetzen. Und dafür gibt es einige Förderprogramme. In diesem Artikel möchte ich auf den Bildungsfreistellung eingehen: auf die haben nämlich viele Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch, ohne es zu wissen.

Generell gilt: Beschäftigte in Rheinland-Pfalz haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der beruflichen und gesellschaftlichen Weiterbildung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

Grundvoraussetzungen

Die Voraussetzungen für die Bildungsfreistellung in Rheinland-Pfalz sind überschaubar:

  • Beschäftigte im Bundesland Rheinland-Pfalz
  • mindestens sechs  Monate beim aktuellen Arbeitgeber beschäftigt
  • der Arbeitgeber muss mehr als fünf Personen beschäftigen

Der Arbeitgeber hat darüberhinaus das Recht, aus zwingenden betrieblichen Gründen den Antrag auf eine Weiterbildung abzulehnen. Was ja durchaus mal vorkommen kann, weil zum Beispiel ein akuter Personalengpass besteht. Die Ablehnung muss jedoch begründet werden und darf nicht zu einer „Dauerablehnung“ führen.

Auch gut zu wissen: Klein- und Mittelbetriebe haben die Möglichkeit, einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zu beantragen.

Wie viele Tage Bildungsfreistellung stehen mir zu?

Innerhalb eines Zeitraums von zwei Kalenderjahren hat der Arbeitnehmer Anspruch auf zehn Tage Bildungsfreistellung (wobei dieser Zeitraum immer mit einem ungeraden Jahr beginnt; aktuell befinden wir uns also im Zeitraum 2017/2018). Die zehn Tage können am Stück oder auch aufgeteilt in Anspruch genommen werden. Ich mache zum Beispiel in jedem Jahr eine Fortbildung von drei Tagen Dauer.

Wie der Name schon sagt, wird bei der Bildungsfreistellung die Ressource „Zeit“ gefördert, indem der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber (unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts) freigestellt wird. Den Kurs selbst muss man aus eigener Tasche zahlen. Kann man dann aber beim Finanzamt als Weiterbildung und somit als Werbungskosten geltend machen.

Welche Weiterbildung wird gefördert?

Der Grundsatz lautet: Veranstaltungen der beruflichen oder der gesellschaftspolitischen Weiterbildung. Und der Arbeitnehmer selbst entscheidet, welche Veranstaltung er besuchen möchte. Und weil damit Tür und Tor für lange Diskussionen geöffnet wären, was denn nun zulässig ist und was nicht, hat man folgende Regelung getroffen:

Die Veranstaltung muss nach dem Bildungsfreistellungsgesetz als Fortbildungsveranstaltung anerkannt sein.

Das wird meistens auch bei den jeweiligen Kursen  (VHS, IHK, etc.) vermerkt. Zusätzlich bietet Rheinland-Pfalz ein Suchportal speziell für diese Art der Weiterbildung an.

Obacht: da (fast) jedes Bundesland ein eigenes Bildungsfreistellungsgesetz hat, das ähnlich tickt wie das in Rheinland-Pfalz, achtet darauf, dass der Kurs eine Freistellung für unser Bundesland besitzt. Wenn das nicht der Fall ist, einfach mal beim Anbieter fragen! Habe ich auch schon gemacht, wenn beispielsweise nur eine Anerkennung für Hessen oder Nordrhein-Westfalen vorlag. Gerade die großen Anbieter wie die Volkshochschulen in Großstädten oder die IHK, aber auch private Unternehmen, haben kein Problem damit, die Anerkennung auch für Rheinland-Pfalz zu beantragen (und Fragen kostet bekanntlich nichts).

Wie ist der Ablauf?

Der Ablauf der Beantragung ist einfach:

  • Veranstaltung heraussuchen, die man besuchen möchte.
  • Mindestens sechs Wochen vor dem Beginn Antrag schriftlich beim Arbeitgeber stellen. Einen PDF-Muster-Antrag gibt es hier zum Herunterladen.
  • Der Arbeitgeber kann nun bis drei Wochen vor dem Beginn der Veranstaltung schriftlich die Teilnahme ablehnen (siehe oben).
  • Nach Abschluss der Teilnahme ist dem Arbeitgeber eine Teilnahmebescheinigung oder ähnliches vorzulegen.

Wichtig: Auf die Details achten!

In dem vorliegenden Beitrag sind die wichtigsten Eckpunkte der Regelung beschrieben worden. Es gibt jedoch noch Besonderheiten, beispielsweise für Auszubildende. Von daher in jedem Fall die Website des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz zu diesem Thema besuchen und die dort angegebenen Informationen lesen.

Hast Du schon Erfahrungen mit der Bildungsfreistellung gesammelt?

Ich selbst war schon mehrfach auf unterschiedlichen VHS Kursen unterwegs, meistens in Köln, weil dort das Angebot sehr vielfältig ist. Hier einige Posts von diesen Weiterbildungen:

Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du auch schon diese Fördermöglichkeit der Weiterbildung genutzt? Oder einen Tipp für uns? Dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar hier im Blog – oder Poste etwas auf Facebook zu diesem Beitrag.

Link zur Studie Trendmonitor Weiterbildung 2018

Hier der Link auf die oben angeführte Studie von Stifterverband, HHL Leipzip Graduate School of Managment und Lecturio zum Nachlesen.

Die  Studie wurde im Januar 2018 veröffentlicht.

Goo.gl: Rest in peace, alter Freund

Die ersten Schneeglöckchen recken neugierig ihre Blüten in Richtung Sonne, es wird langsam aber stetig wärmer und man kann ihn schon riechen, den Frühling. Und jetzt ist auch die Zeit, zu der Google seinen berühmt-berüchtigten Frühjahrsputz startet. Neuestes Opfer: der URL-Shortener Goo.gl.

Kurz-URL-Dienst

Kurz-URL-Dienste (oder englisch: URL-Shortener) sind ein Service im Web, der beliebige URL-Adressen für den User verkürzt. Das macht das Handling der manchmal doch langen und kryptischen URLs einfacher.
Aus
https://wpkoblenz.de/meetup/wordpress-meetup-koblenz-10-die-neue-eu-datenschutzverordnung/
wird so zum Beispiel
https://goo.gl/oDHF6F

Als Goodie erhält man on top einige statistische Informationen zur Verwendung des verkürzten Links: Wer hat wie oft geklickt? Aus welchem Land kamen die Nutzer? Welchen Browser haben sie verwendet?

Insgesamt gerade für Blogger oder Leute, die viel im Social-Web unterwegs sind, eine tolle Sache. Und diese Aufgabe hat Goo.gl  -meiner Meinung nach – sehr schön erledigt: mit einer minimalistischen und daher übersichtlichen Web-Oberfläche und einer mobilen App für das Betriebssystem Android, die das Kürzen auf dem mobilen Device ermöglichte. Allein bei mir haben sich so seit Juli 2014 insgesamt 560 Kurz-URLs angesammelt.

Der Friedhof der ausrangierten Google Dienste

Wie immer, wenn ein Google Dienst zu Grabe getragen wird, passiert das in Form eines Blogbeitrags. Da macht auch der Google URL-Shortener Goo.gl keine Ausnahme. Und so nimmt der URL-Verkürzer den gleichen Weg wie schon iGoogle, die personalisierte Startseite, Google Reader, der RSS-Reader oder Picasa, der Fotodienst. Okay: für letzteren gab es einen Nachfolger aus dem Hause Google in Form von Google Photos.

Der Fahrplan für das endgültige „Aus“ von Goo.gl steht bereits fest:

  • ab 13.04.2018: Goo.gl kann von anonymen Nutzern nicht mehr verwendet werden. Neuanmeldungen sind nicht mehr möglich.
  • bis 30.03.2019: Bestehende Benutzer können Goo.gl weiterhin nutzen. Die Statistiken stehen weiter zur Verfügung, die Daten der Kurz-URLs können exportiert werden.
  • ab 31.03.2019: Goo.gl wird eingestellt, die Weiterleitungen der Kurz-URLs funktionieren jedoch weiterhin.

Und was kommt nach Goo.gl?

Für Entwickler empfiehlt Google den Dienst Firebase Dynamic Links. Aber „normale“ Anwender müssen sich woanders umsehen.

Nun war und ist Google nicht der einzige Anbieter beim Thema URL-Shortener. Einer der „Erben“ wird daher sicherlich Bitly werden. Bitly hat bereits jetzt viele Nutzer und der Funktionsumfang des Dienstes ist sogar umfangreicher als bei Google. Aber auch Tinyurl oder Ow.ly, der Dienst von Hootsuite©, werden in den nächsten Wochen und Monaten User hinzugewinnen.

Oder doch lieber was aus Deutschland?

Aus Deutschland? Gibt es nicht? Oh doch. Nur kennt (und nutzt) den Dienst kaum einer. Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) hat einen eigenen URL-Shortener entwickelt.  Und weil die Server dieses Dienstes in Deutschland stehen, wird sehr viel bewusster mit dem Thema „Datenschutz“ umgegangen, als das bei den anderen, oben angeführten Diensten der Fall ist.

Und Du?

Benutzt Du überhaupt einen URL-Shortener? Und wenn Du Goo.gl nutzt: auf welchen neuen Dienst wirst Du demnächst umsatteln? Schreib uns einen Kommentar oder poste Deine Antwort auf unseren Social-Media-Kanälen.

Rückblick zum Workshop „Digitale Region Koblenz/Mittelrhein“

Wo sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft treffen, um über Digitales in der Region zu sprechen, darf auch Koblenz Digital nicht fehlen. Wir waren für Euch dabei.

Vor zwei Tagen fand im Druckhaus der Rhein-Zeitung ein Workshop zum Thema “Digitale Region Koblenz/Mittelrheinstatt. Mitveranstalter war der Verein IT.Stadt Koblenz. Nicht zuletzt die hochkarätigen Redner und spannenden Podiumsgäste sorgten bei uns für großes Interesse. Denn es kommt nicht häufig vor, dass sowohl Politik als auch Wirtschaft und Forschung zusammenkommen. Seht selbst:

  • Staatssekretärin Heike Raab,
  • unser Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig,
  • die für die Digitalisierung in der Bürokratie international bekannte Prof. Dr. Wimmer von der Uni Koblenz-Landau (Bürokratieabbau mittels “Once-Only”),
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Rombach vom Fraunhofer IESE (Chancen & Risiken der digitalen Transformation),
  • Christian Zieske vom Bundesbreitband-Büro (über digitale Transformation),
  • Tim Dunker von Berge & Meer (Mit dem Katalog ins Internet),
  • K.-J. Krechel-Mohr von der Debeka (über hauseigene Apps und digitalen Fortschritt bei der Debeka),
  • Prof. Dr. Reinemann von der Hochschule Koblenz (über die digitalen Projekte und Aktivitäten der Hochschule)
  • Dr. Stefan Weiler vom BIC Kaiserslautern (Business+Innovation-Center) 
  • Christian Kalt von Schottel
  • Dr. Andreas Müller von CompuGroup 
  • Daniel Zacharias vom Startup Sdui 

Begrüßt wurden wir von Hans Kary (Rhein-Zeitung) und Prof. Ulrich Furbach (IT.Stadt Koblenz). Durch die Beiträge moderierte Martin Kimm (IT.Stadt Koblenz). Um auch Euch daran teilhaben zu lassen, berichteten wir live auf Twitter (#DigiKO).

 

Als Prof. Dr. Wimmer auf einer Europa-Karte zeigte, wie viele Länder ihre Bürokratie bereits automatisiert haben und erklärte, wie der Bürokratieabbau aussehen könnte, hörten alle genau hin.

Leider fehle in Deutschland der Mut zur Umsetzung, meinte Rombach und erhielt auch auf digitalem Wege Zustimmung.

Berge & Meer zeigt, was Nähe zum Kunden bedeutet und wie stark ein Unternehmen davon profitieren kann. Doch auch die Debeka überraschte mit Innovationen, von denen kaum jemand weiß.

Kein Problem, das Know-How haben wir im Grunde hier. Unsere Universität, Hochschule und die WHU bilden den Nachwuchs gut aus. Wir müssten allerdings dafür sorgen, dass diejenigen hier bleiben. Denn bereits die Abiturienten denken innovativ. Das zeigte sich während der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch der junge Gründer Daniel Zacharias teilnahm, dessen Startup einen „persönlichen Schulassistenten“ entwickelt hat.

Besonders gut taten die Worte von Dr. Stefan Weiler aus Kaiserlautern, der unsere Region lobte und das aussprach, was vor knapp zwei Jahren zum Entstehen von Koblenz Digital geführt hat.

 

Wer genauer hinschaut und eventuell auf den ein oder anderen Tweet klickt, wird sehen, dass die hiesigen Unternehmen durchaus fitte Mitarbeiter in Social Media haben, die sofort darauf reagierten. Sowohl Berge & Meer als auch Debeka und CompuGroup scheinen die Vorzüge von Social Media für sich gefunden zu haben. 

Auch Staatssekretärin Raab verfolgte das Geschehen auf Twitter mit. Besonders schön waren zudem Reaktionen von außen. Menschen, die erst durch unsere Tweets von der Veranstaltung erfuhren und dazu Stellung nahmen.

Die Region ist digital wesentlich aktiver als gedacht. Einige der Anwesenden, wie beispielsweise Uwe Diederichs-Seidel (Die Grünen) und Unternehmensberater Helmut Eberz kommentierten per Twitter. Stadträtin Laura Martin Martorell (Die Grünen) fasste die Veranstaltung sowohl auf Facebook als auch auf Instagram kurz zusammen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Man hatte nicht nur die Redner und deren Mitarbeiter, sondern vor allem die Teilnehmer*innen unterschätzt. Im Vorfeld hatte man keinen Hashtag festgelegt und auch nicht ausdrücklich auf den WLAN-Zugang hingewiesen. Alles Details, auf die die Veranstalter künftig achten möchten. Sie nahmen unsere Tipps freundlich und dankbar an. Wir wiederum können nicht meckern, denn es war ansonsten für alles gesorgt.

Fazit

Wir freuen uns sehr über derartige Events in der Region und empfehlen diese gerne weiter.

Es wäre schön, weitere Veranstaltungen anzubieten und noch mehr Menschen mit einzubeziehen. Junge und Alte, Unternehmer und Kreative, etc. Tim Dunker von Berge & Meer erwähnte in seinem Vortrag, dass 70 % ihrer Kunden über 50 Jahre alt sind, die Reisen aber überwiegend digital gebucht werden. Das zeigt, dass man Menschen (auch höheren Alters) nicht unterschätzen sollte. Man muss ihnen die Möglichkeiten zur Teilhabe geben und nahbar sein.

Dr. Stefan Weiler vom BIC in Kaiserslautern erzählte, man habe dort Bevölkerung und Unternehmen mit dem Begriff “Herzlich digital zusammenbekommen.

Wir haben Koblenz Digital – eine unabhängige Initiative für alle Bürger*innen, gleichgültig welche berufliche Position sie innehaben und wie gut sie sich bereits mit digitalen Themen auskennen. Wir sorgen für die Vernetzung und sind die Schnittstelle zwischen einzelnen Interessengruppen. Aus Liebe zur Region.

Vielen Dank an Rhein-Zeitung und IT.Stadt Koblenz für das informative Event.

Professionelle Fotos von der Veranstaltung findet Ihr auf der Facebook-Seite von IT.Stadt Koblenz. Fotograf war Henry Tornow.

Einen weiteren Rückblick zur Veranstaltung bietet die Pressemitteilung.

Anstehende Veranstaltungen in Koblenz:

Koblenz on Twitter – Was Ihr über die hiesigen Leute noch nicht wusstet

Ein Teil des regionalen Lebens spielt sich auf Twitter ab. Privat und geschäftlich. Veranstaltungen wie Tweetups und Barcamps spielen auch in und um Koblenz herum eine zunehmende Rolle. Hier daher ein kleiner Blick in unser Twitterland.

Anders als Facebook, ist Twitter nicht jedem verständlich, der sich ansonsten frei im Web bewegt. Viele haben schon reingeschaut und einen Schrecken abbekommen. “Twitter begreife ich nicht”, sagen diejenigen meist ein wenig genervt. Ja, das Netzwerk der kurzen Nachrichten ist eine eigene Welt. Trotzdem sind dort auch viele Menschen aus Koblenz und der Region aktiv. Ihr würdet Euch wundern, was sie da so treiben. 

Twitter bringt dich hinter die Bühne

Einmal Backstage sein und erleben, was hinter den Kulissen geschieht? Twitter macht´s möglich! Regelmäßig veranstalten Unternehmen und Kulturinstitutionen, wie zum Beispiel das Koblenzer Theater und die Rhein-Zeitung, sogenannte Tweetups. Dann dürfen Twitter-Nutzer nicht nur an einer Führung teilnehmen und Räumlichkeiten entdecken, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Sie lernen auch interessante Mitarbeiter kennen, werden verpflegt und dürfen viele Fragen stellen. Ihre Aufgabe ist lediglich, die Erfahrungen zeitgleich auf Twitter öffentlich mitzuteilen. Beispielsweise unter dem Hashtag #TweetupKO.

Und warum das alles? Ganz einfach:

Auf Twitter erhältst du wertvolle Tipps

Recruiting ist ein entscheidendes Thema für viele Unternehmen, doch wer fleißig Twitter liest, weiß Rat. Denn die rheinland-pfälzische Polizei zeigt anschaulich, wie man am einfachsten an neues Personal kommt. Sie nimmt die “mutmaßlichen” Bewerber einfach fest.

Ohne Twitter gäbe es kein Fernsehen mehr.

Tatsächlich schauen beispielsweise viele Menschen Tatort, um parallel darüber zu twittern. Auch TV-Shows und Spielfilme werden gerne gemeinschaftlich kommentiert, wobei erstaunliche Entdeckungen ans Tageslicht kommen und sich tiefgründige Fragen ergeben. (Sorry, Peter! 😇)

Twitterer warnen einander vor Gefahren.

Besonders brauchbar sind sogenannte Service-Tweets, also Nachrichten, aus denen wir etwas lernen. Warum? Weil jemand etwas ausprobiert hat, das wir dann so nicht mehr machen müssen. Vermutlich aber auch nie gemacht hätten.

Twitter verbindet.

Twitter kann auch Familie. Ja, wirklich. Tief in unserem Herzen sind wir alle nur deshalb immer noch dort. Nicht nur wegen der wichtigen Informationen oder der geschäftlich relevanten Selbstinszenierung, sondern weil wir alle komische Menschen sind. Menschen, die Twitter verstanden haben. Das verbindet.
Vermutlich teilen wir deshalb ab und an auch Dinge miteinander, die unser Privatleben betreffen. Wir sind nunmal nicht nur Arbeitstiere, sondern meistern auch den ganz normalen Alltagswahnsinn. Als Eltern ….

…. oder auch als Katzenhalter.

Schon gut, schnell zum nächsten Punkt.

Twitter steht für Aktualität.

Twitter gilt nicht grundlos als Plattform der aktuellen Themen – und da wir gerade Fastenzeit haben ….

(Oliver, solange dein Kaffee nicht nach Mett-Brötchen riecht, geht’s noch, aber mach trotzdem mal langsam mit dem Fasten.)
Zurück zur Sache. Das Thema Algorithmen beschäftigt die digitale Sphäre andauernd, aber wie schlau sind die Algorithmen wirklich?

Überall gibt es solche und solche.

Jedes Netzwerk hat seine guten und seine schlechten Seiten. Wer oder was weniger gut ist, bringt Jan „von nebenan“ auf den Punkt. (Achtung, der Tweet könnte Rückstände von Ironie enthalten!)

Doch wenden wir uns besser den positiven Beispielen zu.

Ohne Twitter kein Barcamp

Was sind wir froh, dass es das Barcamp Koblenz gibt! Hier trifft sich jeder, ob er schon twittert oder noch nicht. Netzwerken, Input tanken, spontan selbst eine Session halten oder einfach nur Spaß haben.

Barcamps leben von Social Media. Wie auf Tweetups, wird dort die Kommunikation von innen nach außen getragen. Wer nicht vor Ort daran teilnehmen kann, verfolgt diese Events digital mit und tauscht sich mit den Akteuren vor allem auf Twitter (aber auch auf Facebook) aus.

Von den Vorbereitungen auf eine Session ….

…. bis zu Kommentaren aus den Sessions heraus – alles ist dabei.

Dieses Jahr geht´s am 8. und 9. Juni ab. Hashtag? #bcko18. Wir freuen uns schon und werden es auf Twitter krachen lassen.

Hach, Twitter!

Du berührst unsere Herzen und regst das Gehirn an. Twitter, du schönstes aller sozialen Netzwerke. Für Journalisten ein Heim, für Nerds ein Sprachrohr, für Kreative eine Spielwiese – du Feuerwerk des Webs!

Wie Ihr seht, trifft man dort sogar Leute von hier. Auch Koblenz Digital bereichert Twitter mit mehr oder weniger sinnstiftenden Kurznachrichten. Schaut mal rein, wenn Ihr mögt.

Wir twittern uns. \(^ ^)/

Endlich online!

Lange hat es gedauert. Die Website ist endlich online. Wir möchten diese Plattform nutzen, um die Themen der Meet-Ups, aber auch alles andere, was die Digitalos in Koblenz und der Region bewegt, zu teilen.

Die Initiative entstand auf dem Barcamp Koblenz 2016 und seitdem gab es einige Meet-Ups mit diversen Themen – von Social Media über Tourismus bis Freifunk. Danke nochmal an die IHK Koblenz für den Raum, in dem wir uns meistens getroffen haben. In Zukunft möchten wir die Meet-Ups an unterschiedlichen Orten stattfinden lassen.

Das Ganze lebt von eurer Mithilfe. Koblenz Digital sind wir alle. Wenn es also etwas gibt, was ihr hier gerne präsentieren möchtet, meldet euch.

Alexandra, Peter, Stephan, Vera, Christof, Gerrit