2. Digitalforum Rheinland-Pfalz: ein Recap

Beim 2. Digitalforum Rheinland-Pfalz drehte sich am 26. September 2019 alles um die digitale Zukunft. Die Staatskanzlei hatte rund 400 Teilnehmer in den Gutenberg Digital Hub von Mainz eingeladen, um die Frage zu klären: Wo stehen wir bei der Umsetzung der „Strategie für das digitale Leben“?

Prolog

Ich schreibe den ersten Textentwurf für diesen Absatz im IC von Mainz zurück nach Koblenz. Offline, versteht sich. Denn eine stabile Internetverbindung ist auch 2019 immer noch Glückssache. Und damit wird – bei allen Fortschritten, die wir erreicht haben – schon ein Dilemma deutlich: beim Thema Mobiles Internet humpelt Deutschland anderen Ländern immer noch hinterher. Und Rheinland-Pfalz ist dabei keine Ausnahme.

Programm beim 2. Digitalforum Rheinland-Pfalz

Bereits zum zweiten mal hat die Staatskanzlei zum 2. Digitalforum in den Gutenberg Digital Hub nach Mainz eingeladen. Und 400 Teilnehmer – Experten und Bürger – folgten dem Ruf.

Die Agenda für das 2. Digitalforum Rheinland-Pfalz sah im wesentlichen folgende Programmpunkte vor:

  • Podiumsdiskussion zur Strategie für das Digitale Leben mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer
  • Praxisbeispiele und Vorträge
  • Preisverleihung Ideenwettbewerb „Ehrenamt 4.0“

Parallel gab es mit dem Digital-Foyer und der Digital-Werkstatt einen bunten Mix von Infoständen rund um das Thema Digitales in Rheinland-Pfalz.

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Agenda des DigitalforumRLP

Diskussionsrunde

Dieser Programmpunkt wurde von einer reinen Damenrunde bestritten:

  • Malu Dreyer (Ministerpräsidentin des Landes Rheinland­-Pfalz)
  • Anne Spiegel (Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration
    und Verbraucherschutz)
  • Daniela Schmitt (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau)

Jede der drei Politikerinnen ging kurz für Ihren Fachbereich auf das in dem vergangenen Jahr erreichte ein. Grundlage für das Handeln der Landesregierung ist die Strategie für das Digitale Leben. Die könnt Ihr übrigens komplett im Web einsehen: Hier der Link zur Einstiegsseite mit den Themenfeldern des Strategiepapiers.

Natürlich kann man 2019 hinter den einzelnen Punkten der Strategie (noch) keinen Haken machen. Gerade Infrastrukturprojekte benötigen nämlich eins: Zeit. Aber bei dem einen oder anderen Vorhaben kann man Fortschritte erkennen.

Beispiel gefällig? Nun: Wifi4rlp

Bei dem Projekt Wifi4rlp geht es um die Bereitstellung von WLAN-Hotspots in den Kommunen von Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, bis zum Jahr 2021 mindestens 1.000 freie WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen ans Netz zu bekommen. Den Stand zum Stichtag 04.09.2018 könnt Ihr auf dieser Seite einsehen. Übrigens auch für Koblenz oder meine Wahlheimat Mayen.

Noch weiter in der Zukunft – weil noch aufwendiger – ist das Ziel für den Wechsel von Kupfer zur Glasfaser: hier ist der Abschluss der Maßnahmen für das Jahr 2025 vorgesehen.

Praxisbeispiele, Vorträge und Markt der Ideen

Da die Agenda sehr umfangreich war und Programmteile parallel abliefen, gehe ich hier nur auf die Punkte ein, an denen ich selbst teilgenommen habe:

Dorf-Büros

Sehr interessant war das Gespräch, das ich am Infostand von Dorf-Büros führen konnte. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, das Coworking Spaces in kleineren Kommunen fördert. Das erste (und somit automatisch prominenteste) Dorfbüro ist der Schreibtisch in Prüm.

Die Idee ist so einfach wie genial: Kommunen werden in die Lage versetzt, einen Coworkingspace ins Leben zu rufen und in den ersten Jahren des Betriebs aktiv vom Land unterstützt.

Die Vorteile eines solchen Coworkingspace auf der Land sind immens:

  • Arbeit wird von der Stadt zurück ins Dorf geholt
  • Menschen vernetzen sich neu
  • Leerstand in Kommunen wird bekämpft
  • Infrastruktur vor Ort wird gestärkt
  • Lebensqualität in der Kommune wird gestärkt

Leider ist die Bewerbungsphase für 2019 schon abgeschlossen, aber das Projekt geht weiter. Da wäre es natürlich interessant, ob sich auch Kommunen aus unserer Region beworben haben (oder sich in der 2. Projektphase in 2020 bewerben werden?).

Mobilepayment und die neuen Anforderungen an die Authentifizierung bei Onlinezahlungen und beim Zugriff auf das Onlinebanking (Verbraucher zentrale Rheinland­Pfalz e.V.)

Zugegeben: der Programmpunkt klingt sperrig. Aber in den letzten Wochen hat wohl jeder von uns von seiner Hausbank die Aufforderung bekommen, etwas anders zu machen: eine App zu installieren, sich von seiner Papier-TAN zu verabschieden oder (noch besser) in der Filiale vorbeizukommen. All dies haben wir der PSD2 zu verdanken, der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie der EU, die seit dem 14. September 2019 in Kraft ist. Und ich muss zugeben, dass ich die auch nicht so richtig auf meinem Radar hatte.

Daher fand ich den Vortrag der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zum Mobilepayment nicht nur aktuell sondern auch sehr interessant. Neben den konkreten Auswirkungen für den Verbraucher wurde auch das Zustandekommen der Richtlinie und die Auswirkungen auf die Banken beleuchtet.

Digitale Modellstadt Kaiserslautern – Projekte, Ideen, Vorhaben („herzlich digitalen Stadt“ – Kaiserslautern)

Das die Stadt Kaiserslautern Modellstadt für die Digitalisierung ist, habe ich schon durch den einen oder anderen Tweet mitbekommen. Wie weit man dort ist, wusste ich nicht. Diese Wissenslücke hat Dr. Martin Verlage, der Geschäftsführer der KL.digital GmbH, mit seinem Vortrag geschlossen.

Die Liste ist lang – und macht Mut:

  • Art Caching
  • Selbstbedienungsterminal im Bürgercenter
  • Mobile Glasfaser Infrastruktur
  • Social Wall
  • Handyparken
  • KLAR (Kaiserslautern Analyse Recherche)

Wohlgemerkt: das sind nur die Projekte, die schon realisiert wurden. Auf der Website findet Ihr noch weitere Vorhaben, die sich in der Umsetzungsphase befinden.

Klasse!

Interessant für unsere Region: die Erfahrungen von Kaiserslautern werden im Rahmen eines Interkommunalen Netzwerks Digital Stadt an andere Kommunen weitergegeben. Und neben Speyer, Wörth am Rhein und Zweibrücken ist auch die Stadt Andernach dabei.

Spannend, direkt vor der Haustüre! Steht auch schon auf meiner persönlichen Agenda, da mal nach dem Sachstand zu forschen.

Fazit

Tolle Location, interessante Menschen und das Thema „Digitalisierung“: ja, die Veranstaltung in Mainz hat Laune gemacht und war interessant. Ein tolles Networking-Event. Besonders informativ habe ich das das Gespräch am Stand von Dorf-Büros empfunden: eine Initiative, die sich hoffentlich schnell auch bei uns verbreiten wird.

Also von meiner Seite her kann es nächstes Jahr ruhig eine drei Runde #DigitalforumRLP geben: ich wäre wieder dabei!

Epilog

Die Infrastruktur ist das Fundament der digitalen Strategie – und hier müssen wir deutlich Fahrt aufnehmen. Nicht nur im IC von Mainz nach Koblenz: überall im Land.

Mut macht die Aussage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Ihrer Rede auf dem 2. Digitalforum: dass man schnelles Internet eben auch zu jeder Milchkanne bringen will – nein – muss. Denn hinter dieser Milchkanne steht ein Bauer, der auf schnelle, digitale Kommunikation angewiesen ist. Sonst werden wir schlicht und ergreifend abgehangen.

Hoffen wir also, dass nicht nur die Milchkanne 5G bekommt, sondern auch der IC auf der Rheinschiene stabiles Internet erhält.

Veranstaltungen Koblenz: Lange Nacht der VHS

Nachteulen aufgepasst: die Lange Nacht der Volkshochschulen steht an. Bei dem bundesweiten Programm ist bestimmt auch für Dich in Deiner Nähe etwas dabei. Glaubst Du nicht? Wir schon!

Jubiläum und Event

In diesem Jahr feiern die Volkshochschulen Ihren hundertjährigen Geburtstag. Und kombinieren das mit einem neuen Eventformat – der Langen Nacht der Volkshochschulen (VHS). Das Motto lautet „zusammenleben. zusammenhalten.“ und soll ein deutliches Zeiten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen.

Bundesweit werden am Freitag, den 20. September 2019, von 18:00 bis teilweise 24:00 Uhr die teilnehmenden VHS Ihre Tore öffnen. Die Veranstaltungen, die im Kontext zum Motto stehen, werden durch Schnupperangebote aus dem Programm der VHS ergänzt.

Organisiert wird das Ganze übrigens vom Deutschen Volkshochschulverband e.V. in Bonn.

Welche VHS macht mit?

Spannende Frage ist natürlich: welche VHS aus dem Raum Koblenz macht mit? Folgende Teilnehmer haben wir recherchiert:

Werft einfach einen Blick auf die verlinkten Webseiten: bestimmt findest Du ein Thema, das Dich interessiert!

Mein Tipp: Fakenews in Koblenz

Meinen persönlichen Favoriten für den 20.09.2019 habe ich bereits gefunden. Aus den sieben Kursen, die die VHS Koblenz anbietet, habe ich mich gleich für zwei angemeldet:

  • Fakten vs.Fake News: Erkennen Sie den Unterschied?!
  • Wahrheit braucht Zeit. SWR Nachrichtenjournalismus hautnah.

Erstklassiges und brandaktuelles Thema, finde ich. Und mit dem SWR auch kompetent besetzt.

Na? Lust bekommen? Was ist Dein Favorit? Oder hast Du einen Tipp für uns?

Meetup Nummer 8 von #agileKoblenz bei Decadis AG

Nach der Sommerpause starten jetzt wieder die Meetups von #agileKoblenz. Erster Gastgeber ist die DECADIS AG aus Koblenz. Hast Du Dich schon angemeldet …?

Das Ende der Sommerpause heißt nicht nur, dass es neue Tatort-Folgen gibt oder die Supermärkte Mon Cheri in die Regale packen. Nein: auch die Meetups von #agileKoblenz gehen jetzt an den Start.

Die erste Veranstaltung findet am 19. September 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen der DECADIS AG. Obacht: die haben zwei Standorte in Koblenz. Das Meetup findet hier statt:

Friedrich-Mohr-Straße 5, 56070 Koblenz

Weitere Infos findest Du auf der Website von #agileKoblenz.

Melde Dich doch gleich für das Event an? Entweder über das Businessnetzwerk XING oder (wem das zu formell ist) über das Facebook-Event von #agileKoblenz.

Über den Gastgeber

Die DECADIS AG ist ein unabhängiges Beratungshaus mit Hauptsitz in Koblenz. DECADIS das sich insbesondere als langjähriger Atlassian-Partner einen Namen gemacht hat.

Corporate Learning Barcamp 2019 zu Gast in Koblenz

Koblenz ist aufgrund der verkehrsgünstigen Lage der ideale Veranstaltungsort für ein Barcamp. Das hat sich vermutlich auch die Corporate Learning Community gedacht und ist demnächst zu Gast bei uns.

Auf Einladung der Hochschule Koblenz findest vom 12. bis 13. September 2019 das 10. Corporate Learning Barcamp bei uns in Koblenz statt. Das Motto der Veranstaltung lautet: „Lernen braucht Netzwerke!„.

Leider keine Tickets mehr zu haben

Wer jetzt neugierig geworden ist, den muss ich enttäuschen. Mit mehr als 300 Anmeldungen ist das Barcamp schon seit langem ausgebucht. Und auch die Warteliste ist – nach Aussagen des Veranstalters – rappel voll.

Egal, ob Du Dich über die Veranstaltung informieren möchtest oder vielleicht doch einen Blick auf die Tickets werfen möchtest (man weiß nie  – manchmal gibt ja einer ein Ticket zurück): hier geht es zur Landingpage des Corporate Learning Barcamps.

Veranstaltungen Koblenz: Lange Nacht der Museen 2019

Kennt Ihr den Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller? Nun, so wild wie in dieser Komödie wird es nicht zugehen. Aber eines steht fest: viele Museen in Koblenz machen wieder bei der Langen Nacht der Museen mit. Und da gibt es einiges zu entdecken …

Bereits zum neunzehnten mal laden Kulturverein Koblenz e.V. und das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt zur Langen Nacht der Museen ein. Die Idee: mit einer Eintrittskarte für 10 EUR kann der Besucher 32 teilnehmende Häuser erkunden. Die legen sich natürlich ins Zeug und bieten oft ein zusätzliches Rahmenprogramm an. Neben Museen machen übrigens auch Ateliers und Galerien mit.

  • Wann findet das ganze statt? Am 07. September 2019
  • Um wie viel Uhr geht es los? ab 19:00 Uhr

Weitere Infos (insbesondere zum Programm des Abends) findet Ihr auf der Projektseite der Langen Nacht der Museen.

Vernetzte Stadt – Andernach verknüpft online mit offline

Offline mit Online verknüpfen – geht das? Unter dem Motto „Vernetzte Stadt“ startet in Andernach am Freitag, den 06.09.2019, ein Versuch: Instagram, Musikacts, Photobox und Modenschau – auf verschiedenen Ebenen wird sich vernetzt. Und Du bist eingeladen!

Zum sechsten mal findet am 06.09.2019 die Veranstaltung First Friday Andernach statt. Die Reihe wird getragen von der Aktionsgemeinschaft Andernach Attraktiv e.V. sowie der Stadt Andernach. Das allein würde jetzt noch keinen Beitrag hier im Blog von KoblenzDigital rechtfertigen. Aber das Motto der nächsten Veranstaltung lautet „Vernetzte Stadt“ – und da wird man hellhörig.

Ab 18:00 Uhr wird man in der Andernacher City das Thema von zwei Seiten angehen: zum einen durch die Vernetzung und Kooperation von Händlern aus Andernach, aber vor allem durch den Monitor Deines Smartphones.

Unter anderem hat First Friday vier Instagram Influencer eingeladen, die einen kleinen Einblick in Ihre Arbeit geben werden. Abgerundet wird der Abend durch verschiedene Musikacts, Photobox- und Selfie-Aktion und einiges mehr.

Neugierig?

Dann ab auf die Facebook Seite First Friday Andernach und schau Dir an, was es noch zu entdecken gibt.

E-Scooter: Mega geil oder Schrott?

Das Thema E-Scooter spaltet die Nation. Wir haben darüber diskutiert und zwei Sichtweisen für euch.

Das Thema E-Scooter spaltet die Nation. Wir haben darüber diskutiert und zwei Sichtweisen für euch:

Gerrit (Pro):

Ich komme gerade aus Berlin und dort war ich zuerst überwältigt von der Präsenz diverser Leih-E-Scooter. Diese stehen dort überall auf Gehsteigen rum und bevölkern die Radspuren der Straßen.

In Koblenz ist das alles noch wenig verbreitet. Mein Chef hat tatsächlich als einer der Ersten zwei Roller aus China bestellt und diese bei uns ins Büro zur freien Verfügung gestellt. Damit waren wir am Moselufer schon ein paar Mal unterwegs. Als Fortbewegungsmittel für jeden Tag hat sich das noch nicht etabliert.

Ich selbst bin großer Verfechter des ÖPNV und habe noch nie ein motorisiertes Fahrzeug besessen, was in Koblenz bedeutet dass ich zumeist zu Fuß oder mit dem Bus unterwegs bin. Ich bin seit ich 14 bin in der Skateboard-Subkultur sozialisiert und der Ästhetik eines Cityrollers ist man in diesen Kreisen stark abgeneigt. Dennoch reizt mich der Elektroroller, weil ich es als Pragmatiker auf die reine Fortbewegung reduziere. Und das geht damit ziemlich fix und man kann das Gefährt auch mal eine Treppe hochtragen. Wege, die nicht ganz so perfekt beschaffen sind sind ebenfalls kein Problem, die Reifen verzeihen den ein oder anderen Stock und Stein. Im Gegensatz zum Fahrrad bleiben die Hautporen auch im Sommer weitgehend trocken. Was die Menschen mit den Teilen machen, obliegt den Verkehrsregeln und der Eigenverantwortung, denn auch mit einem Fahrrad oder gar Auto kann man sich falsch verhalten oder Unsinn bauen.

Ich muss sagen, wenn es einen Roller gibt, der nicht unbedingt aus China kommt und entsprechende Reichweite sowie eine Straßenzulassung bietet, ich bin dabei. Empfehlungen gerne in die Kommentare. 💞

Alexandra (Contra):

Im Gegensatz zu Gerrit bin ich bisher in keiner Stadt mit E-Scootern konfrontiert worden, betrachte dieses Fortbewegungsmittel aber dennoch skeptisch. Vielleicht hat das mit Martin Görlitz und Richard Gutjahr zu tun. Beides erfolgreiche, intelligente und vielgereiste Männer, die sich mit mir beziehungsweise mit der Öffentlichkeit über E-Scooter ausgetauscht haben. Das Thema begegnete mir zum ersten Mal auf der Eröffnungsfeier des Debeka Innovation Centers (DICE), über die wir hier berichtet haben. In geselliger Runde am StattStrand erzählte Unternehmer und Stifter Martin Görlitz von seinem Urlaub in der portugiesischen Metropole. “Lissabon ist eine beeindruckende Stadt, in der ich mich immer gerne aufgehalten habe, aber diesmal war es entsetzlich. Überall lagen E-Roller herum, wie Müll!”, beklagte er und berichtete auf seine herrlich unterhaltsame Art von der vermeintlichen Plage. Seine Gedanken hat Martin Görlitz inzwischen auf dem ISSO-Blog unter dem Titel “Die E-roberung der letzten Meile” festgehalten. Wärmste Leseempfehlung!

Foto: Richard Gutjahr. Paris 2019.

Wenige Tage nach der Eröffnungsfeier, behandelte auch Richard Gutjahr dieses Thema. Allerdings ging es diesmal nicht um Lissabon, sondern um Paris.

Der Journalist hielt alles auf Instagram fest. Morgens düste er vergnügt mit dem Roller durch die Stadt und lobte das Gefährt. Doch gerade als ich nachfragen wollte, ob er denn gar nichts daran auszusetzen hätte, zeigte er Fotos von E-Scootern, die mitten auf Fußgängerwegen rumlagen. Da war sie, die Parallele zu Martin Görlitz. Zwei Männer, zwei weltberühmte Städte und das gleiche Ergebnis?

Foto: Richard Gutjahr. Paris.

Gutjahr zeigte seinen Followern die Sachlage in Paris und frage dann nach deren Meinung. Ich freue mich sehr, euch seine Fotos und die Reaktionen seiner Follower zeigen zu dürfen. Denn freundlicherweise hat er sie mir zur Verfügung gestellt. Nebenbei: Diese unkomplizierte Art zu kommunizieren liebe ich an Social Media. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.)

Zusätzlich machte Gutjahr eine kleine Umfrage. Alles per Instagram, wo er über 4.000 Follower hat. Es ging um die Frage: Pro oder Contra Helmpflicht? Ein guter Gedanke, denn die E-Scooter sind ziemlich zügig unterwegs und im Stadtverkehr geht es schon einmal grob zu. Doch wie haben Gutjahrs Follower geantwortet?

Was sagt ihr?

Schreibt uns eure Meinung: Sind E-Scooter das Fortbewegungsmittel unserer Zeit oder einfach nur unnötig?