Debeka eröffnet Innovation Center

In direkter Nähe zur Universität und zum TechnologieZentrum Koblenz, mitten in der „Metternich Bay Area“ steht eines der neusten Debeka-Gebäude. Dort befinden sich allerdings keine üblichen Büros, sondern ganz spezielle Räume, die eine neue Arbeitskultur ermöglichen. TV Mittelrhein beschreibt es so: „Die Debeka hat auf dem modernen Arbeitsmarkt den nächsten Schritt gewagt.“ Wir waren zu Gast auf der Eröffnungsfeier des Debeka Innovation Centers, kurz DICE, und möchten unsere Eindrücke mit Euch teilen.

Der Event begann im DICE-Gebäude. Begrüßungsgetränk, kurze Willkommensreden und Präsentationen, danach Führungen durch die spannend ausgestatteten Räumlichkeiten. Alles locker. Wir fühlten uns mehr als wohl und hatten bei der Führung mit Christoph Surges viel Spaß. Hier einige Bilder von der Begrüßungsrunde. (Sofern nicht anders angegeben, alle Fotos: Debeka.)

Da in diesem Fall Bilder mehr sagen als Worte, beschränken wir uns textlich auf die Aussagen einiger Persönlichkeiten des Events. Hierzu dient uns das gut gemachte Video von TV-Mittelrhein als Quelle. In voller Länge könnt Ihr es Euch hier anschauen (Klick).

Was sind die Ziele des DICE?

Thomas Brahm (Vorstandsvorsitzender Debeka): „Wir wollen sehen wie wir die bisherigen, etablierten Arbeitsabläufe verbessern können. Wir wollen schneller und effizienter werden und das entsprechende Arbeitsumfeld bilden wir hier. Die Techniken und modernen Methoden werden hier angewandt – von unseren Mitarbeitern, die teilweise von der anderen Seite der Mosel hierher kommen, um sich hier auf die neuen Arbeitsmethoden einzulassen.“

An welchen Projekten wird hier gearbeitet?

Christoph Surges (Leitung des DICE): „Im ersten Umfeld sind wir natürlich dafür da, Projekte umzusetzen – neue, innovative Lösungen für den Kunden zu schaffen. (…) Im anderen Umfeld ist das Innovation Center relativ groß, das heißt wir sind auch ein Coworking Space für Debeka-interne Projekte. Wir bieten ihnen den Raum, effektiv ihre vorhandenen Projekte umzusetzen. (…) Zugleich sind wir auch dafür da, uns Innovationen anzugucken. Was machen andere Startups, beispielsweise im TZK auf der anderen Straßenseite? Was machen sie, wie können wir mit ihnen kooperieren und interessante Lösungen für unsere Kunden darstellen?“

Roland Weber (IT Vorstand Debeka): „Das ist für uns eine neue Welt, denn bisher haben wir an Systemen gearbeitet (…), die viele viele Jahre stabil und sicher laufen mussten. Aber Apple, Google, Facebook und all die anderen Internet-Dienstleister haben die Kundenerwartungen an Services verändert und deshalb müssen wir da mithalten und auch entsprechend für die Kundenschnittstelle relativ schnell arbeiten und immer besser werden. Deshalb brauchen wir hier Leute, die in schnellen Sprints agil in Projekten arbeiten – aber die andere Welt brauchen wir auch.“

Das DICE als großer Experimentierraum? Tatsächlich unterscheiden sich die Räumlichkeiten stark von üblichen Büros. Höhenverstellbare Tische, Stühle unterschiedlicher Arten, gemütliche Sofaecken, Einzel- und Gruppenarbeitsplätze sowie ruhige Rückzugsorte wechseln sich ab. Hier einige Fotos, doch eigentlich muss man sich das alles vor Ort anschauen.

Besonders toll fanden wir zudem, dass es nach der Führung an den StattStrand ging. So viele Männer in Anzügen sieht man an Stränden eher selten, doch das passte. Vom DICE aus sind es nur wenige Schritte bis zum Strand. Als wir dort ankamen, warteten bereits leckere Cocktails auf uns. Urlaubsstimmung. Bei angenehmen Gesprächen, leckerem Essen und Networking ließen wir gemeinsam den Abend ausklingen.

Wir danken für den tollen Abend und wünschen dem DICE-Team alles Gute!

(Sofern nicht anders angegeben, alle Fotos: Debeka)

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Abend der Innovation bei der Debeka

Der Hackathon „Hackquarter“ der Debeka ging am vergangenen Wochenende in die dritte Runde und mehrere Gruppen entwickelten neue App-Ideen und schlaue Konzepte im Bereich Insurtech. Alexandra und ich haben am Samstagabend vorbeigeschaut zum Abend der Innovation, wo ein Vortragsprogramm im lockeren Rahmen angeboten wurde.

Angenehm war, dass mit Paul Stein ein Vorstand der Versicherung Präsenz zeigte und das Intro machte. Man sieht, dass Startup- und Innovationskultur auch in der oberen Führungsebene einen hohen Stellenwert besitzt.

Wie wird der Tanker effizient und flexibel?

Mein persönliches Highlight war der Vortrag von Marc Wagner von der Detecon (Consulting-Tochter der Deutschen Telekom) zum Thema New Work. Er ging extrem schnell durch die Folien und die halbe Stunde war mit Inhalt für einen ganzen Abend vollgepackt. Dabei sparte er nicht mit Selbstkritik bzw. Kritik am Vorgehen des eigenen Konzerns (Vergleich: Hochseetanker). Die Erfahrungen die mit diversen Methoden gemacht wurden, nutzte er, um Schwachstellen aufzuzeigen und möglichst daraus zu lernen. Eine Zusammenfassung bzw. einen Ausschnitt daraus hat Marc Wagner unter dem Titel „Die Erschütterung der alten Macht: Erneuerung durch Company Rebuilding? gepostet.

New Work in der Old Economy

Patrick Schneider vom DICE (Debeka Innovation Center) machte in seinem Vortrag klar, dass die neueste Technik nicht das Allheilmittel ist. Vielmehr lohnt es sich, als Arbeitgeber Ermöglicher für die eigenen Mitarbeiter zu sein und die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Die Debeka selbst wählte dafür die Methode des Innovation Lab, mit dem Anspruch dieses einerseits den Kollegen aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung zu stellen und andererseits positive Erkenntnisse in die Kultur des Gesamtunternehmens zu übertragen. Christoph Surges zeigte dann noch das Konzept des DICE, dazu dann aber nochmal mehr an dieser Stelle, wenn wir uns das mal in fertig und in echt angucken dürfen. 😉

Was war noch?

  • Wie Satya Nadella die Unternehmenskultur von Microsoft umgekrempelt hat, erklärte Andreas Grigull.

  • Frank Birzle, Co-Founder von Ottonova, einem reinen Online-Anbieter für private Krankenversicherung, stellte deren Geschäftsmodell vor. Der Kundenstamm ist noch winzig, aber der Ansatz, rein über eine App zu gehen, durchaus mutig und innovativ. Beispielsweise kann dort eine Arztrechnung per Smartphone-Foto eingereicht werden. Der gesamte Entwicklungsprozess ist agil aufgestellt, so dass schnell auf Kundenwünsche reagiert werden kann.
  • Herbert Jansky präsentierte das InsurLab Germany, eine Keimzelle für Insurtech-Startups in Köln. Einige Ideen und Projekte konnten schon bei großen und mittelgroßen Versicherungen in den produktiven Einsatz gebracht werden.
  • Daniel und ich (Team TZK) mussten eine extrem knappe Niederlage gegen Team Debeka-IT einstecken. Das hat gesessen!

Immer gut: Miteinander reden

Danke an die Debeka-DICE-Crew für die Einladung und die sehr aufwändige und engagierte Orga. Besonders schön war, dass in den Pausen und nachher Gespräche entstanden, auch mit Leuten, die sich vorher noch nicht kannten. Wenn die Digitalszene von Koblenz sich weiter vernetzt, finden wir das gut und wünschen außerdem den Teilnehmern beim Hackquarter viel Erfolg beim Weitermachen mit ihren Ideen!