QualiScheck Rheinland-Pfalz: Neue Regeln, höhere Fördersumme

Gerade in unserer digitalisierten Welt ist berufliche Weiterbildung immens wichtig. Gelernt bedeutet eben nicht “ausgelernt”. Doch wie soll man diese Weiterbildung finanzieren? Vor zwei Jahren haben wir Euch das QualiScheck Programm Rheinland-Pfalz vorgestellt. Zeit für ein Update …

Zeit für ein Update

In unserem Artikel aus dem Jahr 2019 haben wir Euch das Förderprogramm QualiScheck vorgestellt. Mit dem QualiScheck-Programm fördert das Land Rheinland-Pfalz – gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds – das lebenslange Lernen und die Kompetenz der Arbeitnehmer*innen.

Jetzt wird es Zeit für ein Update. Zum einen, weil sich die Regeln für die Förderung geändert haben, aber vor allen Dingen, weil die Fördersumme deutlich erhöht wurde.

Förderprogramm QualiScheck

Lasst Euch von dem auf den ersten Blick vielleicht verwirrend erscheinenden Regelwerk nicht ins Boxhorn jagen. Wenn man sich auf die Materie einlässt, erkennt man, dass es zum einen kein Hexenwerk ist und sich in jedem Fall für Deine Weiterbildungsstrategie lohnen wird.

Die Voraussetzungen für die Förderung lauten aktuell wie folgt (Änderungen gegenüber der bisherigen Regel habe ich in Klammern gesetzt):

  • Dein Hauptwohnsitz oder Arbeitsort liegt in Rheinland-Pfalz.
  • Du stehst in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis.
  • Die Weiterbildung darf nicht innerhalb eines Monats beginnen [alte Regelung: zwei Monate].
  • Dein zu versteuerndes Jahreseinkommen muss mehr als 20.000 EUR (bzw. 40.000 EUR bei gemeinsamer Veranlagung) betragen [Neu ist, dass diese Grenze nur bei Weiterbildungen geprüft wird, die weniger als 1.000 EUR kosten].
  • Du darfst die gewünschte Weiterbildung noch nicht gebucht haben.
  • Die Weiterbildung muss berufsbezogen sein.
  • Für die Weiterbildung darf keine andere öffentliche Förderung in Anspruch genommen werden.
  • Die Weiterbildung muss mehr als 100 EUR kosten [das scheint mir auch neu zu sein].

Das Beste kommt aber noch. Wie bisher werden 50 % der entstehenden Weiterbildungskosten (Anmelde-, Teilnahme- und Prüfungsgebühren) gefördert. Pro Kalenderjahr beträgt die maximale Förderhöhe pro Person jedoch nun 1.500 EUR!

Wow!

Das heißt, Du kannst an einem 3.000 EUR teuren Kurs für 1.500 EUR teilnehmen.

Mit dieser Anhebung der Fördersumme haben sich die Möglichkeiten für eine Weiterbildung natürlich deutlich erweitert. So können jetzt beispielsweise viele IHK Zertifikatskurse in die Reichweite des persönlichen Budgets rücken.

Weitere Informationen

Wie immer gilt: die genauen und vollständigen Voraussetzungen sowie die aktuellen Antragsformulare findest Du auf der Website des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz.

Neben den hier im Artikel beschriebenen (Haupt-) Punkten gibt es nämlich noch eine paar andere Dinge zu beachten. Aber keine Angst: das hält sich alles in Grenzen. Schließlich habe ich es auch geschafft.

Und jetzt Du!

Lass doch mal hören, ob Du an dem QualiScheck Programm teilgenommen hast. Was waren Deine Erfahrungen? Alles Tippi-Toppi oder gab es Fallstricke bei der Antragstellung?

Das (digitale) Content Strategy Camp 2021 – ein Recap

Beim Content Marketing geht es darum, die eigene Zielgruppe mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten anzusprechen, um sie so vom eigenen Unternehmen oder von der eigenen Institution zu überzeugen. Und es ist gleichzeitig das Kernthema des COSCA – dem Content Strategy Camps. Ich habe mich auf der neunten Ausgabe des Barcamps, das digital stattgefunden hat, umgesehen. Hier mein Bericht.

Was ist das COSCA?

Das Content Strategy Camp ist seit 2013 ein regelmäßig stattfindendes Barcamp, dass sich mit den Themen Content Strategie und Content Marketing beschäftigt. In Laufe der Zeit hat es sich zu einem Treffpunkt für rund 200 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und Schweiz entwickelt. Das Barcamp fand seit 2013 auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt statt. In den Jahren 2020 und 2021 ist man pandemiebedingt auf eine Online-Variante ausgewichen. Veranstalter ist das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation aus Dieburg.  

Was ist ein Barcamp?

Bei quasi jedem Artikel, der von einem Barcamp handelt, stelle ich mir diese Frage: „Muss ich nochmal erklären, was ein Barcamp ist?“ Kennt doch jeder. Und dann trifft man doch wieder jemanden, der mit dem Begriff „Barcamp“ (oder der Un-Konferenz) nichts anfangen kann.

Wir bewegen uns halt (oft unbemerkt) in Blasen.

Von daher verweise ich für diejenigen, die bei dem Begriff „Barcamp“ ein Fragezeichen auf der Stirn haben, auf den Beitrag Gut für Koblenz und die Region: Barcamp Koblenz 2018. Dort ist das Eventformat Barcamp recht gut beschrieben.

Anreise / Location / Check-in

Ja, das gibt es halt alles nicht bei einem virtuellen Barcamp. Oder halt: fast nicht. Denn irgendwie muss es eine technische Basis geben. Beim COSCA21 ist das Gather Town. Gather Town ist ein browserbasierter Video-Streaming-Dienst, bei dem man mit einem Avatar durch virtuelle Räume wandeln kann. Alles in 8-Bit-Optik wie bei einem Retro-Computerspiel. Aber gerade das macht den Reiz aus.

Parallel – quasi als „Backupsystem“ – setzte man vor allem in der Vorlaufphase auf Slack

Begrüßung / Einweisung in die Technik / Sessionplanung

Die Begrüßung und Moderation der ersten Programmpunkte übernahm Katja Eisert von SinnerSchrader. Ein paar Fragen zum Wam-up, kurze Beschreibung des Content Strategy Camp – und schon waren wir alle mittendrin.

Dann folgte auch schon die Vorstellung des Orga-Teams und der „guten Seelen“ im Hintergrund des Events. Und natürlich durfte auch der Dank an die Unterstützer der Veranstaltung nicht fehlen.

Und bevor man sich richtig umsehen konnte waren wir auch schon in der Sessionplanung.

Darum auch von mir an dieser Stelle nochmal ein dickes „Dankeschön“ an das komplette Orga-Team: klasse gemacht! Auch die (gefühlt) überall in GatherTown erreichbaren Mitglieder des Teams, die einem mit Rat und Tat zur Seite standen: vorbildlich!

Sessions

Apropos Sessionplanung. Wie bei jedem Barcamp musste man sich natürlich auch beim COSCA zwischen den parallel stattfindenden Sessions entscheiden. Das ist nicht immer leicht. Aber ich denke, ich hab eine ganz gute Mischung erwischt.

Session 1: Blended Onboarding – Einarbeitung mit unterstützendem Online-Content

Meine erste Session führte mich zu Laura Evers von blink it.

Im Sessionplan hatte Sie folgende Beschreibung eingereicht: 

„Wie gelingt die Einarbeitung neuer Mitarbeitenden schnell und einfach mit dem Blended- Learning- Konzept und digitalem Lerncontent? Konzept und  erfolgreiche Praxisbeispiele von KMU bis Großkonzern – spannend für alle Teamleiter, Personaler und Kollegen.“ 

Am Beispiel von Blink.it zeigte Laura auf, wie das Onboarding – auch in Zeiten der Pandemie – ablaufen kann. 

Faszinierend fand ich bei Lauras Schilderung den Part „Videotagebuch“: die neuen mussten in der Anfangsphase des Onboarding-Prozesses jeweils ein kurzes Videostatement zum Tag abgeben: was sie erlebt haben, was sie gelernt haben. Cool. Und zahlt gleichzeitig auf den (digitalen) Wissenspool ein, der bei Blink.it aufgebaut wird.

Session 2: Content Marketing als digitales Akquise-Tool

Diese Session wurde von Dennis Ollig gehalten – und mein lieber Schwan: da ging es ab! Man merkte gleich zu Beginn des Vortrags, dass Dennis für Content Marketing brennt.

Von daher verging diese Session fast wie im Rausch. Es wurde eine Lanze für die Analyse im Content-Marketing gebrochen ( „Erstellung (49 %) und Recherche (19 %).  Analyse…? Weit abgeschlagen bei 5,5 %.“). Dieser rote Faden zog sich weiter über die Festlegung, auf welche eigenen Businessziele der Content einzahlen soll, über einen sechsstufigen Fahrplan zur Umsetzung der eigenen Contentstrategie bis hin zu der Frage: „Wieviel Content brauchen wir eigentlich?“ 

Hammer. Keine Ahnung, wie er den Stoff in die 45 Minuten gepackt hat. 

Session 3: Social Media Content für B2B 

Diese Session fand Ihren Weg eher spontan in den Sessionplan. Aber das sind ja bekanntlich die besten Sessions: „Offener Austausch über Ideen, Erfahrungen und und und… Welche Kanäle? Welche Art von Content? Was funktioniert, was nicht…?  

Kernfrage: Wie gelingt der Start ins (Lead-)Ergiebige Social Media Marketing für B2B?“ 

Hier trat erneut Laura Evers an – diesmal zusammen mit Julia Himbert von der HELABA .

Hier ging es mehr um die Diskussion mit den Teilnehmern, die jeweils aus ihren Arbeitsbereichen eigene Aspekte einbrachten. Interessant fand ich, dass die HELBA auf Corporate Influencer setzt. Schließlich ist der Bankensektor auch so ein Umfeld, dass viele von uns als eher unsexy beschreiben würden. Trotzdem scheint das Konzept aufzugehen. Viele in der Session waren der Meinung, dass die Wunschvorstellung „Leads über Content generieren.“ (und das am besten schnell und direkt) wohl das ist, was da steht: eine Wunschvorstellung. Nichtsdestotrotz müssen in jedem Fall Kennzahlen überwacht werden.  

Mein wichtigstes Zitat aus dieser Session:  

Session 4: Digitale Formate für Content Marketing & Corporate Communications 

Die vierte und (leider) letzte Session bei diesem Barcamp wurde von Kai Heddergott angeboten.  

Seine Beschreibung im Vorfeld des Sessionplans lautete wie folgt: 

„Session zu Optionen digitaler Zusammenkünfte aka Videokonferenzen für Content Marketing & Corporate Communications (Einstieg: Strukturierter Parforceritt durch Praxiserfahrungen aus den letzten 20 Monaten (aus digitalen Barcamps, Konferenzen, Klausurtagungen, Workshops, Webinaren etc. – inkl. Moderationstipps, Technik-Setup und Konzepten). Offener Teil: Miro-Board zur gemeinsamen Sammlung, was wir meinen, was am erfolgversprechendsten ist – also quasi das “Dieburger Modell der Digital-Events” basteln 😉“ 

Keine Ahnung, ob Kai sein Ziel erreicht hat. In jedem Fall ist mir (und vermutlich vielen anderen) klar geworden, dass wir vielleicht Online-Meetings, Präsentationen oder Webinare digital halten. Von der Professionalität, Sicherheit und der Technik (und deren Beherrschung), die Kai uns hier gezeigt hat, bin ich zumindest Lichtjahre weit entfernt.  

Allein das technische Setup ist ein Traum. Und zeigt gleichzeitig, wie tief und intensiv er sich mit der neuen Normalität auseinander gesetzt hat. 

Viele Elemente aus digitalen Formaten werden bleiben. Auch nach der Pandemie. Und sie werden Events nachhaltig verändern. Eine Veränderung, auf die wie reagieren müssen. So wird Interaktion mit dem Publikum immer wichtiger. Vermutlich werden hier Tools zum Einsatz kommen.  

Wir haben an  diesem Tag zum Beispiel http://app.tedme.com  verwendet, viele kennen auch Mentimeter. Sogenannte „Sessionbegleitendes Interaktionstool.“.

Und bei allem muss immer das Publikum, der Teilnehmer, betrachtet werden: er darf nicht überfordert werden. Schon im Vorfeld muss idealerweise ermittelt werden, wie der Wissenstand der Teilnehmenden ist. Der bisherige Präsentator wird somit mehr und mehr zum Moderator. 

Kai stellte dafür ein Mindset für die eigene, digitale Präsenz vor: 

  • Sich selbst gut in Szene setzen (technisch)
  • Publikum im Fokus behalten.
  • In die Cam schauen.
  • Mit dem Publikum interagieren.
  • Inhalte sorgfältig vorbereiten.
  • Wenn möglich direkt auf Wortmeldungen eingehen.
  • Keine Wortfluss immer wieder mit Wortmeldungen oder Feedback aus dem Teilnehmerkreis auflockern
  • Kompetenzen der Teilnehmer in der Anwendung, die man nutzt
  • Supportangebote vorbereiten
  • inklusive Kommunikation vorbereiten / einplanen.

Danke an die Partner des Barcamps

Zu einem Barcamp-Recap gehört natürlich der Dank an die Partner & Sponsoren. Denn – keine Sponsoren, kein Barcamp.

Und weil Barcamps unheimlich hilfreich und wichtig sind, sollte es in Zukunft noch mehr Sponsoren geben. Weil: Mehr Sponsoren – mehr Barcamps.

Also: Danke für die Unterstützer des Content Strategy Camp 2021.

Bundeministerium für Wirtschaft und Energie

Neben dem Kompetenzzentrum Kommunikation ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie der zweite Mitveranstalter des COSCA21.

Kooperationspartner

Sinnerschrader

Digtalagentur mit Hauptsitz in Hamburg. Kreiert mit Beratern, Konzeptern, Designern und Entwicklern Lösungen für unser mobiles Zeitalter.

:SCRIPT COMMUNICATIONS 

SCRIPT bezeichnet sich sich selbst als Agentur für Transformation. Und das trifft es sehr gut: Unternehmenskommunikation stärken und so zum Erfolg von Unternehmen oder Organisationen beitragen. 

Fink & Fuchs 

Auch Fink & Fuchs haben sich die integrierte Kommunikation auf die Fahnen geschrieben – für Unternehmen und den Public Sector. 

Fazit 

Ein klasse Barcamp. Das Oberthema „Content Strategy“ ist interessant und vielfältig, die Sessiongeber waren hochkarätige Fachleute und alle Teilnehmer hochmotiviert.  Und das in einer Digital-Ausgabe des Barcamps. Um wieviel besser dann wohl ein Live- Barcamp wäre …? 

Mehr? 

Wenn Du Lust auf eine Sammlung der Tweets vom COSCA21 hast – hier geht es zu einer Wakelet-Sammlung.  Oder hier der Link auf den Blog-Beitrag des Kompetenzzentrums Kommunikation zum COSCA21.

Wir werden smart! Startschuss für die Smarte Region MYK10 ist gefallen 

Jetzt ist es offiziell: der Landkreis Mayen-Koblenz soll (noch?) smarter und digitaler werden. Mit Bundesmitteln in Höhe von 11,4 Millionen im Rahmen des Förderprogramms „Smart Cities – made in Germany 2020“. Ich war bei der virtuellen Auftaktveranstaltung für die Smarte Region MYK10 am 23.09.2021 dabei.

Auftaktforum „Smarte Region MYK10“

Der offizielle Startschuss für das Projekt Smarte Region MYK10 fiel am 23.09.2021 virtuell in einem Livestream des Landkreises Mayen-Koblenz. Und in den (fast) zwei Stunden wurde einiges an Informationen unter die rund 150 Teilnehmer gebracht.

Nach dem obligatorischen Grußwort von Landrat Dr. Alexander Saftig und einer – für meinen Geschmack zu langen – Comedy-Einlage war ein erstes Highlight die Vorstellung des Chief Digital Officer (CDO) des Landkreises, Sonja Gröntgen. Mit ihr hat der Landkreis MYK eine eigene Stabsstelle im Kreishaus geschaffen. Das zeigt, welchen Stellwert das Projekt in der Politik einnimmt.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden einige Eckpunkte des Projekts umrissen:

  • Das Förderprogramm „Smart Cities – made in Germany 2020“ wurde kurz vorgestellt. Kann man hier nachlesen: https://www.smart-cities-made-in.de/
  • Das Motto des Förderprojekts lautet „Gemeinwohl und Netzwerkstadt / Stadtnetzwerk“. Das wir sich auch als roter Faden über den gesamten Projektverlauf wiederfinden.
  • Aktuell steht der erste Meilenstein an: „Strategie entwickeln„. Hierbei soll eine kreisumfassende, ganzheitliche Strategie für eine smarte Region aufgestellt werden.
  • Ganz wichtig ist hier die Beteiligung der BürgerInnen. Dies soll durch einen Ideenwettbewerb gepusht werden, der schon am 07. Oktober 2021 startet.
  • Die Projektseite https://myk10.de/ hatte an diesem Abend ebenfalls ihren ersten großen Auftritt. Sie soll in Zukunft als Dreh- und Angelpunkt für Informationen rund um das Projekt Smarte Region MYK10 dienen.
  • Angekündigt ist die Eröffnung eines Projektbüros in der Bahnhofstraße in Andernach für den November 2021.

Nach den diesen Informationen folgte noch ein Impulsvortrag von Steffen Hess vom Frauenhofer IESE, dem ich aber in diesem Artikel einen eigenen Absatz widme.

Der Abschluss des fast zweistündigen Abends bildete eine gemeinsame Zoom-Session zum Networking und zum individuellen Austausch (inklusive Breakout-Sessions).

Video ist online Verfügbar

Du hast die Auftaktveranstaltung verpasst? Kein Problem: die gut 110 Minuten des Livestreams sind aufgezeichnet worden und hier auf YouTube verfügbar.

Blick über den Tellerrand: Steffen Hess vom Frauenhofer IESE

Der Impulsvortrag von Steffen vom Frauenhofer IESE (Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering) hat mir mit am besten gefallen und darum bekommt er auch einen eigenen Abschnitt spendiert.

Warum?

In seinem Vortrag hat er gleich einen ganzen Strauß Praxisbeispiele aus anderen Smarten Städten beziehungsweise Smarten Regionen mitgebracht. Denn: natürlich müssen wir im Landkreis Mayen-Koblenz das Rad nicht neu erfinden. Es ist durchaus legitim (und gewollt!), bereits erprobte Ideen und Projekte zu adaptieren. Einzige Voraussetzung: die Lösungen muss zu unserem Landkreis passen oder pass genau adaptiert werden.

Das ist nämlich die Krux der Smarten Region: ähnlich wie bei Mobilitätsvorhaben muss eine Lösung in die Region und auf ihre spezifischen Besonderheiten abgestimmt sein. Keiner käme beispielsweise auf die Idee, das Nahverkehrskonzept der Stadt München als Blaupause für den Landkreis MYK zu verwenden.

Nichtsdestotrotz können Beispiele aus anderen, smarten Regionen als Inspiration dienen.

Hier ein paar Beispiele aus dem Vortrag:

Wie geht es weiter?

Steffen Hess hat es in seinem Schlusswort bei der Auftaktveranstaltung schön zusammengefasst:

Die Bürgerinnen und Bürger sollen idealerweise die Verwaltung vor sich hertreiben!

Diese humorvolle Anregung hat einen durchaus ernsten Kern: bleibt das Engagement der BürgerInnen aus, besteht durchaus die Gefahr, dass Politik und Verwaltung die DNA für die Smarte Region nach den eigenen Vorstellungen und Meinungen gestalten. Bunt, vielfältig und zu den Menschen passend wird es aber erst dann, wenn sich alle beteiligen!

Aus diesem Grund werden wir von Koblenz Digital versuchen, das Projekt vor immer es geht zu begleiten und zu unterstützen!

Was ist Deine Meinung zum anlaufenden Projekt Smarte Region MYK10? Gerne in den Kommentaren.

Fünf Jahre Koblenz Digital! Happy Birthday!

Koblenz Digital feiert Geburtstag und wir erinnern uns an die Meilensteine aus den letzten fünf Jahren. Was haben wir erreicht, was wurde bewegt, bei welchen Veranstaltungen haben wir mitgemischt. Und wie geht es weiter?
Neugierig? Dann komm mit und schau Dir unseren Zeitstrahl an…

Wow! Vor fünf Jahren, auf dem Barcamp Koblenz 2016, wurde die Idee für eine Initiative geboren, aus der kurze Zeit später dann Koblenz Digital wurde. Damals, am 17. Juni 2016, haben die Anwesenden vermutlich nicht geahnt, was für eine interessante und wechselvolle Reise dort gestartet wurde:

Seit nunmehr fünf Jahren sind wir in und für die digitale Szene von Koblenz unterwegs. Unterstützen, vernetzen, versuchen eigene Impulse zu geben. Mal lauter, mal leiser, im Hintergrund. Aber immer irgendwie dabei.

Hier noch ein paar Zahlen zum Geburtstag

Heute können wir stolz sagen, dass wir in den letzten fünf Jahren 72 Blogbeiträge veröffentlicht haben. Unser Twitter-Kanal hat 1.140 Follower, die wir bisher mit 3.418 Tweets informiert und (hoffentlich) unterhalten haben. Auf Instagram folgen uns immerhin 1.081 Abonnenten und wir dort 306 Beiträge veröffentlicht. Und bei Facebook haben uns immerhin 553 Personen abonniert.

Die Timeline von Koblenz Digital

Genug der einleitenden Worte. Hier ist der Link auf unsere Timeline, die Dich zurück ins Jahr 2016 versetzt. Und von dort kannst Du uns dann – entlang der Milestones der letzten fünf Jahre – bis zum Jahr 2021 im Zeitraffer begleiten.

Aber genug der grauen Theorie:

Hier der Link auf die Timeline von Koblenz Digital bei knight.lab.

TimeLine JS

Gerade für die Darstellung des zeitlichen Ablauf einer Geschichte im Web eignet sich die Zeitleiste (Timeline) besonders gut. Unter den Anbietern von Tools zur Erstellung solcher Visualisierungsformen ist TimeLine JS von knight.lab meiner Meinung nach einer der Besten. Warum? Zum einen ist der Dienst sehr einfach zu bedienen, da er auf tabellarischen Daten in Google Tabellen aufbaut. Zum Anderen bietet er eine ansprechende Darstellung und ist obendrein auch noch kostenfrei. Was will man mehr? Wer den Dienst gegebenenfalls für eigene Projekte nutzen möchte, hier passende Link zur Website von knight.lab.

Und wie geht es weiter?

Natürlich haben wir noch viele Ideen und Projekte, die wir umsetzen möchten. Und jeder dieser Bausteine könnte Koblenz ein kleines Stückchen digitaler machen. Doch allzu oft fehlt es für die Realisierung an Zeit und Unterstützern. Und natürlich hat es in den fünf Jahren auch Rückschläge gegeben. So liegt zum Beispiel unserer Plan, Koblenz Digital in einen Verein umzuwandeln, aktuell wieder auf Eis.

Es kann daher gut sein, dass wir uns nach der Corona-Pandemie breiter aufstellen müssen, um alle Vorhaben realisieren zu können. Und dafür Verstärkung brauchen. Wenn Du also selbst Lust hast, bei uns mitzumachen (oder jemanden kennst, der zu uns passen würde): sprich uns gerne an.

Barcamp Bonn 2021 goes Digital

Im Jahr 2021 sind digitale Events Teil unserer neuen Normalität geworden. Nahezu alles, was bisher live und vor Ort geschah, ist digitalisiert und in die Cloud umgezogen. Hier macht das Barcamp Bonn 2021 keine Ausnahme. Und so tummelten sich Ende April die Teilnehmer zwei Tage lang rein digital und virtuell im Netz.

Was bisher geschah…  

Das war es also, das BarCamp Bonn – Das Städte-Barcamp für Bonn und Rhein-Sieg. Vom 30. April bis zum 01. Mai 2021.  Zwei Tage Innovation, Austausch und Teilnehmer, die sich im Browser mit WebCam und Headset ins virtuelle Getümmel stürzten.

Der Weg hierhin war lang.  Und eine Achterbahn der Gefühle. Los ging die Reise bei mir Ende 2019 mit dem Kauf der Tickets für das Barcamp Bonn 2020 und jeder Menge Vorfreude. Der erste Dämpfer dann Anfang März: Das Barcamp Bonn 2020 wird nicht wie geplant stattfinden. Absage! Zu diesem Zeitpunkt haben wir vermutlich alle langsam verstanden, dass da etwas großes unser aller Leben verändern würde (obwohl ich davon ausgehe, dass wohl keiner absehen konnte, wie es tatsächlich mit Corona und uns weitergeht). Umso positiver die Nachricht im Juli 2020: Johannes und Sascha von Bonn Digital haben eine Onlineplattform aus dem Boden gestampft, auf der ein digitales Barcamp stattfinden kann! Die Barcamp Bonn Digital Sommer-Edition 2020 war geboren. Und fand dann im August als eintägiges Event statt. Wow! Was für ein Fest und  das erste digitale Barcamp, dass ich besucht habe.

Und gleichzeitig die Info: das eigentliche Barcamp Bonn 2020 wird in 2021 stattfinden!

Ja, das war er: der lange Weg des Barcamp Bonn 2020 aka Barcamp Bonn 2021. 

Wir alle sind in diesem Jahr gewachsen. Anfang 2020 hätten viele von uns auf die Frage nach einem digitalen Barcamp verwundert drein geschaut. Heute bin ich froh, dass es Macher wie Bonn Digital gibt, die Plattformen bereitstellen, auf denen wir trotz Corona den Austausch auf Augenhöhe und die Impulse aus den Sessions eines Barcamps digital erleben können. 

Was ist überhaupt ein Barcamp? 

Schon wieder? Ja, weil ich es immer noch nicht geschafft habe, hier im Blog einen eigenen Artikel zum Thema  „Was ist ein Barcamp?“ zu veröffentlichen, auf den ich einfach verlinken kann. 

Interessanterweise unterscheidet sich der Ablauf eines analogen von einem digitalen Barcamp kaum. Generell gilt:  

Ein Barcamp ist eine Un-Konferenz und somit ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer aufgerufen sind, aktiv mit zu gestalten. Kernpunkt ist, dass das Programm erst zu Beginn des Events im Rahmen einer gemeinsamen Sessionplanung entsteht. Ein „Programmheft“, wie es bei einer klassischen Konferenz üblich ist, wirst Du also bei einem Barcamp vergeblich suchen.  

Der Sessionplanung vorgeschaltet ist (beim analogen Barcamp) noch die Vorstellungsrunde. Bei digitalen Barcamps entfällt dieser Punkt häufig. Name, Hashtags und kurze Vorstellung der Protagonisten übernimmt die Plattform, auf der das digitale Barcamp stattfindet und jedem Teilnehmer ein Profil zur Verfügung stellt. 

Bei der Sessionplanung werden Timeslots von 45 min für die einzelnen Sessions vergeben. Diese können – je nach Gusto – mit einem Workshop, einer lockeren Diskussionsrunde oder auch einem Impulsvortrag gefüllt werden. So entsteht nach und nach das Tagesprogramm. 

Am Ende des Tages steht dann die gemeinsame Abschlussrunde mit allen Teilnehmern, bei der das Feedback zum Barcamp eingesammelt wird. 

Die Oberfläche 

Was beim analogen Barcamp die Location ist beim digitalen Pondo die Oberfläche, auf der das digitale Event stattfindet. Beim Barcamp Bonn ist dies eine gelungene Mischung aus  

Was mir besonders gefallen hat: Sascha und Johannes haben die verschiedenen Module in eine Oberfläche gepackt, die einheitlich daher kommt, nicht zu überfrachtet ist und bei der die einzelnen Elemente nahtlos ineinander greifen. 

Sessions

Kommen wir jetzt zum Wichtigsten: den Sessions des Barcamps. Denn hier passiert die Magie der Un-Konferenz: der wertvolle Austausch von Ideen, Informationen, die Diskussion auf Augenhöhe oder einfach das Kennenlernen und Netzwerken mit interessanten Menschen. 

Was Rahmwirsing mit SocialMedia zu tun hat 

Allein der Titel der Session macht neugierig. Und so nahm uns Achim von DieMeurers mit auf Entdeckungstour. Die Reise startete tatsächlich in der Küche des Hotel Weinbergschlösschen mit – Rahmwirsing. 

Anhand dieses Best Practice zeigte uns Achim, wie ein familiengeführtes Hotels & Restaurant in der Krise Social Media eingesetzt hat. Und dabei interessante Erfolge verzeichnen konnte. 

Was Rahmwirsing mit Social Media zu tun hat

Das Achim und Monika gerade zu Beginn der Corona-Pandemie die Kommunikation und Außendarstellung des Hotels Weinbergschlösschen optimieren sollten, ist sicherlich dem Zufall geschuldet. Die Erfolge, die sich dabei in kurzer Zeit einstellten, sind aber Ergebnis von viel Arbeit und einem durchdachten Plan. 

Für mich hat sich (wieder einmal!) gezeigt, dass unheimlich viele Unternehmer das Potential von Social Media ungenutzt lassen. Teils aus Unwissenheit, hier und da aus Angst vor dem Unbekannten.

Von daher mein Tipp: schaut Euch die beiden nachfolgenden Artikel aus dem Blog DieMeurers an: 

Was geschieht eigentlich mit dem Corona-Selbsttest nach der Benutzung? 

Ja, die kennen wir mittlerweile zur Genüge: die Packungen mit dem langen Wattestäbchen, dem Fläschchen und einem Stück Plastik, in dem wir einige Tropfen der Flüssigkeit tröpfeln müssen. Und uns freuen, wenn nur ein STrich erscheint. Corona Schnelltests werden immer wichtiger. Und – immer mehr.  

Um ehrlich zu sein: mit der Frage der Entsorgung hatte ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt. Und das war dann auch mit einer der Gründe, warum ich in dieser Session gelandet bin. 

Gehalten wurde die Session von Sasika, die PR-Managerin bei den SWB Verwertung ist und sich daher schon von Haus aus gut mit der Materie auskennt. 

Die gute Nachricht vorweg: die Corona-Schnelltests sind kein Sondermüll oder ähnliches sondern normaler Restmüll, der thermisch verwertet wird. Doch damit war die Session natürlich nicht vorbei. Es gab einen virtuellen Rundgang durch die MVA Bonn, bei dem die wichtigsten Produktionsschritte erläutert wurden.  

Schlussendlich mündeten die 45 Minuten in einer Diskussion zum Thema „ZeroWast“.

SIAM: Service Integration and Management 

In die Session von Wolfgang  hat mich meine Neugierde getrieben: denn mit dem Thema SIAM konnte ich so Garnichts anfangen. 

Diese Wissenslücke hat Wolfgang in der Session geschlossen. Nicht komplett, weil dafür ist das Thema SIAM einfach zu groß. Aber allein der Einblick in die Materie war spannend. 

Rheinische Post goes TikTok 

Die nächste Session gehörte für mich zum Pflichtprogramm: Aziza hatte zum Thema Rheinische Post goes TikTok geladen. 

Die Rheinische Post hat zum ersten Februar 2021 einen TikTok-Kanal gestartet. Bei der Session sollte es nun um die ersten Learnings und ein paar Tipps und Tricks für die Plattform gehen. 

Jetzt muss man wissen, dass TikTok und ich einen ganz schlechten Start hatten. Die App wurde direkt wieder vom Smartphone verbannt und wir (also TikTok und ich) haben uns fortan gegenseitig so gut es eben geht ignoriert und sind uns aus dem Weg gegangen.  

Und trotzdem bin ich nach wie vor vom Phänomen TikTok fasziniert. Von daher habe ich die Einblicke, die uns Aziza zum TikTok Projekt HUMBUG  gegeben hat, förmlich in mich aufgesaugt. 

Hier die wichtigsten Punkte, die ich mir notiert habe: 

  • Videoqualität ist auf TikTok alles! 
  • Videos nicht erst privat hochladen, um sie dann zu veröffentlichen. 
  • Jumpcuts + Greenscreen nutzen. 
  • Die Nutzeroberfläche von TikTok gewöhnungsbedürftig. 
  • Follower sind auf TikTok nicht so wichtig wie auf anderen Plattformen. 

Zukunft der Bonner Innenstadt 

Zugegeben: ich bin jetzt nicht direkt von der Bonner Innenstadt abhängig. Aber die Probleme sind vermutlich zum großen Teil 1:1 auf andere Städte übertragbar. 

Sessiongeber war ein Dreigestirn, bestehend aus Michele, Askan und Matthias.

Das Thema wurde (und wird!) sowohl auf Clubhouse als auch in einer Facebook-Gruppe diskutiert. 

Screenshot aus der Session „Zukunft der Bonner INNENSTADT.

So sind beispielsweise schon Themenfelder ausgearbeitet, die die Eckpunkte zum Thema Zukunft der Bonner Innenstadt umreißen: 

  • Ideenfindung  
  • Rheinanbindung  
  • Stadt für Menschen  
  • Begnungszonen  
  • Bürgerbeteiligung  
  • das Gebiet 
  • Rad = Anti-Stau-Programm  
  • Kultur  
  • Klimaschutz: Was ist nötig 

Offen ist noch die Frage, welche lokalen Player man ansprechen könnte, die – direkt oder indirekt – bei der Realisierung von Vorhaben unterstützen können. Im Verlauf der Diskussion wurde auch eine eigene Homepage angeregt, die Stärkung der Bürgerbeteiligung in Bonn und die Idee für eine Autofreie Innenstadt.

Wer sich mit in das Thema einbringen möchte: einfach mal in der Facebook-Gruppe, die ich oben verlinkt habe, reinschauen. 

Perfect Pitch – Der Tweet für Deine Vorstellung 

Ja, den wollen wir doch alle: den perfekten Picht. Nur: worauf muss ich achten? Wie sieht er aus, der „Perfect Pitch“? Dieser Frage hat Bianca von Stark mit Worten eine Session gewidmet.  

Ihr Tipp: eine solche „Ein-Satz-Vorstellung“ sollte jeder von uns haben. Und im Laufe der Session wurden die einzelnen Bestandteile eines solchen Pitch erarbeitet: 

  • Wer bin ich? Nennt Euren Namen. 
  • Was mache ich? Und zwar: aktiv! Verben nutzen! 
  • Mit wem (oder für wen) mache ich etwas? 
  • Wofür? (Stellt Euch die Frage „Was hat mein Gegenüber davon?„) 

Live-Twittern 

Ja, auch diesmal haben wir von Koblenz Digital die Tastatur zum Glühen gebracht. An den beiden Tagen sind insgesamt 674 Tweets mit dem Hashtag #bcbn21 entstanden. Und etwas mehr als die Hälfte davon gingen auf das Konto drei „Dampf-Twitterern“:

Hier der Link auf den Report, den Bonn Digital erstellt hat.

Und wer weiß? Vielleicht halten wir beim nächsten Barcamp eine Session zum Thema Live-Twittern.

Nur: wer wird dann darüber twittern…? 

Danke an die Sponsoren! 

An dieser Stelle eines Blogbeitrags, der von einem Barcamp berichtet, darf eines nicht fehlen: der Dank an die Sponsoren. Egal ob Platin-, Gold-, Silber- oder Sachsponsor:  

Danke!  

Danke, dass Ihr geholfen habt, dass dieses tolle Barcamp wahr geworden ist. Das wir uns kennenlernen und uns austauschen konnten. Barcamps sind Plätze, an denen großartiges passieren kann und auch passiert. Und sie können nur mit Hilfe der Sponsoren überhaupt stattfinden. 

An erster Stelle muss hier natürlich das Forum Internationale Wissenschaft (FIW) genannt werden, die die Räumlichkeiten für das Barcamp Bonn 2020 gestellt haben.
Als wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bonn mit nationaler und internationaler Ausrichtung ist der freie Geist beim FIW quasi „built in“. 

Ein schon langjähriger Begleiter und Unterstützer des Barcamp Bonn ist WetterOnline
Die „Wettermacher“ aus Bonn sind ebenfalls auf dem gesamten Globus tätig und stellen Ihre Wetterinformationen regelmäßig über 35 Millionen Besuchern zur Verfügung. 

Ebenfalls treuer Unterstützer (und mal Gastgeber) des Barcamp Bonn ist die Deutsche Post DHL Group.  
Das die Deutsche Post DHL Group zu Bonn gehört, ist danke des Posttowers weithin für Besucher sichtbar. Aber das man bei der Post auch ein Herz für das Barcamp Bonn hat, davon zeugt die stete Unterstützung dieses Events. Die – nebenbei bemerkt – nicht nur den Teilnehmern Vorteile bietet sondern auch der Stadt Bonn und der Region. 

Zur Riege der Sponsoren gehört auch Maynert Online Marketing. 
Maynert Online Marketing ist eine Fullservice Internetagentur aus Bonn, die den Mittelstand mit maßgeschneiderten Digital Marketing Strategien nach vorne bringt. 

Als „Wiederholungstäter“ auf dem Sponsor-Board war 2021 auch die Barmer Krankenkasse vertreten. 
Keine Ahnung, ob es am Sponsering lag, aber einige Sessions im Raum „Barmer“ drehten sich dann – direkt oder indirekt – um das Thema Gesundheit. Von daher hat sich der Einsatz hier schon gelohnt! 

Mit dabei war auch die IHK Bonn/Rhein-Sieg
Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg ein ureigenes Interesse daran, ein innovatives Event wie das Barcamp Bonn zu fördern und zu unterstützen. Und ich denke, dass auch in 2021 einige wertvolle Impulse beim Barcamp Bonn entstanden sind und so die Region nach vorne bringen. 

Nicht vergessen werden dürfen die Sachsponsoren: zum einen O’Reilly, die sich in Form von Buchpreisen für die Teilnehmer beteiligt haben und so für geistige Nahrung gesorgten. 

Und dann natürlich die Confiserie Coppeneur, die uns mit dem tollen Schokoladenpaket verwöhnt haben. 

Mein persönliches Fazit 

Ich blicke auf zwei tolle, inspirierende Tage zurück. Bonn digital hat da eine Weboberfläche geschaffen, die das Beste aus dem digitalen Format herausholt, ohne die Nutzer zu überfordern. Natürlich vermisse ich den direkten Kontakt mit den Teilnehmern, die Gespräche und das Networking jenseits der Sessions. Aber die Basics, der Informationsaustausch und die Diskussionen auf Augenhöhe, all das funktioniert auch im Digitalen. Und Digital hat auch Vorteile: Kosten für die Anreise entfallen, räumliche Schranken existieren quasi nicht mehr. 

Für mich war das Barcamp Bonn 2021 wieder ein tolles Event!