Zweiter Zukunftsdialog Smarte Region MYK10: Smart Cities Projekt nimmt weiter fahrt auf

Die Smarte Region MYK10 soll mit und für die Bürger*innen gestaltet werden. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um in vielen Lebensbereichen Verbesserungen zu erzielen und insgesamt die Lebensqualität zu steigern. Die Beteiligung der Bürger*innen ist daher in immens wichtig. Aus diesem Grund fand am 29.03.2022 der Kickoff für den zweiten Zukunftsdialog statt. Wir waren bei dem Event dabei – hier unser Bericht.

Wie möchten wir künftig in unserem Landkreis leben, wohnen, arbeiten und uns fortbewegen?“ Die Fragestellung von Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer des Landkreis Mayen-Koblenz, ist bewusst weit gefasst. Und sie spricht jeden an, der im Kreisgebiet MYK lebt, arbeitet oder in sonstiger Art und Weise hier verwurzelt ist.

Mit dem zweiten Zukunftsdialog startet innerhalb des Projekts MYK10 eine neue Phase. Und wieder steht die Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt.

Zweiter virtueller Zukunftsdialog

Der zweite Zukunftsdialog fand am 29. März 2022 als Online-Event statt. Moderiert von Helena Schmidt (Zebralog) fanden sich an dem Abend mehr als siebzig Teilnehmer*innen in einem Zoom-Meeting ein. Sie erwartete ein eineinhalbstündiges Programm rund um das Projekt Smarte Region MYK10.

Virtuelle Auftaktveranstaltung via Zoom-Meeting

Nach der Begrüßung und technischen Hinweisen folgte als Einstieg ein kurzer Abriss zum Projekt Smarte Region MYK10 durch Sonja Gröntgen. Dazu gehörten die wichtigsten Eckpunkte zum Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundes, ein Überblick über die Teilnehmer am Projekt sowie zu den schon erfolgten Veranstaltungen. Die Angaben kann man unter anderem auf der Website des Projekts selbst oder auch in einem Artikel hier im Blog nachschlagen.

In der Überleitung zum nächsten Programmpunkt folgten einige Mentimeter Umfragen.

Wortwolke aus der Mentimeter-Umfrage: „Wie sind Sie auf das Projekt aufmerksam geworden?“

Sie zeigten einige interessante Aspekte. Zum Beispiel waren die Antworten auf die Frage „Wie sind Sie auf das Projekt aufmerksam geworden?“ unheimlich bunt gemischt. Und beim „Woher kommen Sie?“ hat es – nach dem Spitzenreiter Koblenz – meine Heimatstadt Mayen immerhin auf den 5. Platz geschafft.

Immerhin hat es meine Heimatstadt Mayen auf den 5. Platz im Ranking der Teilnehmer geschafft.

Impulsvortrag: Entwicklungsszenarien und Visionen für die Smarte Region MYK10

Es folgte der Impuls-Vortrag von Dr. Daniel Dettling. Der Zukunftsforscher vom Zukunftsinstitut umriss vier mögliche Zukunftsszenarien für unseren Landkreis. Jede eine mögliche Variante, die sich durch unterschiedliche Positionierung innerhalb eines Koordinatensystems definiert. Das System wird dabei unterschieden in den Grad der Vernetzung (von lokal bis global) und die Grundhaltung der Gesellschaft (von optimistisch bis hin zu pessimistisch).

Schnell wurde klar, dass die Mehrheit der Teilnehmer*innen sich als Wunschmodell für den Landkreis eine optimistische, globale – oder besser: vernetzte – Gesellschaft wünschen.

Umfrage: Welches Szenario von Dr. Dettling halten Sie für wünschenswert?

Interessant – und für mich neu – war der Begriff der Glokalisierung, die von Dr. Dettling in seinem Vortrag beschrieben wurde. Sie steht für eine gesunde Mischform: auf der einen Seite die Weltwirtschaft, das zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen und eine zunehmende Internationalisierung. Auf der anderen Seite der Wunsch vieler Menschen, lokale Produkte zu nutzen, regionale Strukturen zu stärken. Die Vorteile ergeben sich aus einen miteinander beider Ausrichtungen.

Dr. Daniel Dettling vom Zukunftsinstitut

An dieser Stelle wurde dann auch erstmal der Begriff der Glokalisierung von Dr. Dettling genannt. Sie steht für eine gesunde Mischform: auf der einen Seite die Weltwirtschaft, das zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen und eine zunehmende Internationalisierung. Auf der anderen Seite der Wunsch vieler Menschen, lokale Produkte zu nutzen, regionale Strukturen zu stärken. Die Vorteile ergeben sich aus einen miteinander beider Ausrichtungen.

Zukunftsthesen für die Smarte Region MYK10

Als letzten Programmpunkt des Abends wurden von Sonja Gröntgen die nun anstehenden Aufgaben im Projekt vorgestellt. Dreh- und Angelpunkt bilden dabei zwölf Thesen. Diese sind auf der Grundlage des ersten Zukunftsdialogs entwickelt worden.

Drei dieser Thesen stellte Sie kurz vor:

Die anderen Zukunftsthesen kannst Du ab sofort auf der Website des Projekts Smarte Region MYK10 nachlesen – und Dich am besten auch gleich mit Deinem Feedback beteiligen!

Ups! I did it again: das digitale Innovation Culture Camp 2022 

Am 29. Januar 2022 war es wieder soweit: das 3. Barcamp für Innovationskultur, Agiles Mindset, Future Work und Digitalen Wandel, das Innovation Culture Camp 2022, stand dick angestrichen in meinem Terminkalender. Und wie schon fast auf den Tag genau vor ein Jahr hieß es auch 2022: „Wie achten aufeinander. Deshalb diesmal wieder digital.“ Ob es Tom Klose zusammen mit dem Gutenberg Digital Hub in Mainz wieder geschafft hat, ein tolles, virtuelles Barcamp auf die Beine zu stellen …?

Im vorigen Jahr stand noch die bange Frage im Raum:

„Ein digitales Barcamp: wird das funktionieren?“

Mittlerweile sind wir in die Situation, in die uns die Corona-Pandemie gedrängt hat, hineingewachsen. In den vergangenen Monaten haben wir vermutlich alle unzählige Stunden in virtuellen Meetings verbracht und manche haben vielleicht auch virtuelle Barcamps besucht. Wir haben uns mit Zoom oder Teams herumgeärgert, haben nette Leute in Breakout-Sessions kennengelernt und manch einer wird auch sein Technik-Setup optimiert haben. Man könnte sagen, wir sind ein bisschen mehr in eine digitale Rolle hineingeschlüpft.

Doch das bedeutet nicht, dass jedes digitale Event automatisch ein Erfolg wird. Erfolg stellt sich nur ein, wenn man zum einen die Technik beherrscht, ein gutes Orga-Team hinter sich weiß und dann noch alles mit tollen Teilnehmer*innen kombinieren kann. Genau das ist den Macher*innen des Innovation Culture Camp 2022 gelungen.

Moderation und Organisationsteam 

Die Moderation bei diesem Barcamp teilten sich Tom Klose von supernju sowie Nina Wansart vom Gutenberg Digital Hub in Mainz. 

Die beiden haben uns schon im letzten Jahr super relaxt durch den Tag begleitet – und so war es auch diesmal. Zusammen mit einer großen Schar von Helfer*innen vor und hinter den Kulissen. 

Von daher an die vielen dienstbaren Geister bei dem Event (egal, ob man Euch gesehen oder ihr im Hintergrund aktiv wart) an dieser Stelle ein dickes „Dankeschön!“ von mir. 

Nina vom Gutenberg Digital Hub & Tom von supernju

By-the-way: Ich hatte das Glück, den Gutenberg Hub schon mal live erleben zu können und muss sagen: „Wow!“ Da hat die Landeshauptstadt Mainz eine feine Location bekommen. Und das aus dem Zusammenschluss aus regionaler Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen. Einen solchen Inkubator könnte man sich auch in anderen Landesteilen vorstellen. Daher der Tipp an alle, die mal die Gelegenheit haben, dort vorzuschauen: tut es! Es lohnt sich! 

Die Technik beim digitalen Barcamp 

Bei der Technik setzte man auf altbewährtes: Zoom in der Version >= 5.3 und die dort enthaltenen Breakout-Sessions. Frei nach dem Slogan von Adenauer: „Keine Experimente.“ Jedem (!) Sessionraum wurde ein Moderator*in zur Seite gestellt, um bei der Orga zu unterstützen, die Auszeichnung zu starten oder einfach beim Fragen sofort zur Stelle zu sein. Ein Luxus, den man nicht bei jedem Barcamp vorfindet.

Das mag unspektakulär klingen. Aber eine Technik und ein Orga, die nicht in Erscheinung tritt, weil sie schlicht reibungslos funktioniert, hat schon was für sich. 

Was noch?

Wie im Vorjahr gab es auch 2022 eine JobWall beim Innovation Culture Camp, die von den Teilnehmenden fleißig genutzt wurde. Neu hinzu gekommen ist die Teilnehmenden-Wall. Sie soll die altbekannte Lücke von Zoom schließen, da man sich dort weder Vorstellen noch weitere Infos teilen kann.

Beides wurde effektiv mit einem Mural Whiteboard gelöst und zeigt, dass man auch mit einfachen Lösungen die Teilnehmer*innen bei der Vernetzung unterstützen kann.

Die JobWall beim Innovation Culture Camp

Die Überraschung kam schon Vorab per DHL

Ebenfalls wie im Vorjahr konnten sich die Teilnehmer*innen im Vorfeld über ein Überraschungspaket freuen. Mit allem, was das Barcamper-Herz höher schlagen lässt: eine Barcamp-Tasse, Nudeln mit Pesto Rosso für die Mittagspause sowie Energieriegel, Kaffee und Tee für die Pause zwischen durch. Und für die richtig spannenden Sessions war sogar Popcorn mit dabei.

Das Überraschungspaket

Perfekt!

Grußwort von Heike Raab aus der Staatskanzlei

Leider nicht live sondern aus terminlichen Gründen als Video kam der Einspieler von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem Hauptsponsor des Innovation Culture Camp. Staatssekretärin Heike Raab ging in dem kurzen Clip auf die Bedeutung des Barcamps ein und auf den hohen Stellenwert, den das Thema Digitalisierung bei der Landesregierung hat.

Das wichtigste – die Sessions 

Der Sessionplan war diesmal besonders vollgepackt. 34 Sessions (die Yoga-Sessions habe ich hier mal mitgezählt) sorgten für ordentlich Abwechslung & Auswahl. Aber bei mir auch wieder für #FOMA. 

Hier ein kurzer Abriss von den Sessions, an denen ich teilgenommen habe. 

Wie du das Beste in dir, deinem Team und deinem Unternehmen stärkst

Gleich die erste Session war ein (wie ich finde) sehr guter Griff. Dort ging Andrea Kron von kronkonsult der Frage nach, wie man eigene Stärken effektiv nutzen kann. Sei es persönlich, im Team oder im Unternehmen. Denn Innovation ist definitiv kein Selbstläufer!

Den Einstieg in den (leider vielllllllll zu kurzen) Workshop bildeten verschiedene, aktivierende Fragen. Zum Beispiel

So wurden Step-by-step durch die Teilnehmer*innen die Faktoren herausgearbeitet, die dazu beitragen können, dass Menschen und Organisationen ihr volles Potenzial entfalten.

Klasse fand ich die „Kopfstand-Methode“: hier wurde die Fragestellung einfach umgedreht :

„Was kannst Du tun, damit du, dein Team und dein Unternehmen verkümmern?“

Da sprudelten die Ideen auf einmal.

Ein Tipp ist mir noch besonders im Gedächtnis hängengeblieben: das Highlight und das Learning der Woche im Team etablieren.

»BRANDheiß« – 80 Ideen fürs Employer Branding

Allein der provokante Untertitel:

„Fachkräftemangel? Das ist nur ein Mangel an Ideen!“

hat mich gecatcht. Und ich wurde nicht enttäuscht:

In ihrer Session haben Stephan Mallmann und Udo Schüring gleich einen ganz Sack an Ideen mitgebracht und im Warm-up vorgestellt. Und auch wenn es nicht 80 waren (dafür reicht die Zeit einfach nicht): das hat schon Appetit auf die Workshop-Karten und die Innovationsmethode „Reverse Innovation Design“ gemacht.

Besonders toll: es handelte sich um eine „Mitmach-Session“, das heißt die Teilnehmer bekamen eine Aufgabe und mussten sich so in Rekordzeit durch ein Set von Fragen klicken.

Mit der Brille des Chefs einer Spedition blickten wir auf verschiedene Szenarien im Arbeitsalltag der Kraftfahrer und sollten dann rasch Ideen entwickeln. Trotz Zeitnot kam da von den Teilnehmer*innen ziemlicher cooler Input. Und in der Diskussion wurden diese Ideen noch einmal verbessert.

Wenn Ihr mehr von den beiden oder von dem Workshop erfahren wollt: hier zwei hilfreiche Links:

https://www.cleverandersbeliebt.de/

https://www.protransform.org/akademie/reverse-innovation-design/

Stephan und Udo gibt es auch auf die Ohren zum Mitnehmen. In Form eines noch ziemlich frischen Podcasts:

Video-Stellenanzeigen – Authentisch überzeugen durch einen Mix an Information & Emotion 

Dem Udo Schüring bin ich dann auch gleich treu geblieben und ihm zu seiner zweiten Session gefolgt: Video-Stellenanzeigen.  

Der Einstieg zeigte auf, dass althergebrachte Muster, die wir alle zur Genüge kennen, in der heutigen Zeit nicht mehr zum Ziel führen. 

Vielmehr müssen Unternehmen erkennen, dass die Verbesserung ihrer Arbeitgeberattraktivität eine echte Chance darstellt. Nicht nur für neue sondern auch für die bestehende Belegschaft. 

Als Beispiel diente ein Video der Firma Grenke. 

Wenn man sich die Session anschaut, fragt man sich: „Warum gibt es nicht bereits mehr Recruitingvideos?“ Allerdings muss auch „der Rest“ zum Video passen. Sprich: der Bewerbungsprozess muss ebenso digital und auf Augenhöhe sein. 

Insgesamt viele tolle Denkanstöße und Ideen, die in dieser Session von Udo rübergebracht wurden. 

Hier die passende Landingpage zum Thema: https://www.different4u.de/  

Customer first!? ?? Wie können wir unser Wissen über Kund*innen silo-übergreifend besser nutzen?

Mit dieser Session ging Stefan Hoch von Safari Consulting an den Start. Er ging der Frage nach:

„Was wissen die Unternehmen über ihre eigene Kundschaft?“

Sehr schnell wurde klar, dass es sehr viel Wissen im Unternehmen oder auch Konzern gibt. Aber oft wird dieses Wissen nicht oder nur innerhalb des eigenen Silos genutzt.

Dabei ist das Potential enorm! Gerade die Abteilungen mit hohem Kundenkontakt (Marketing, Vertrieb, Produkt und Service) sollten daher alles daran setzen, ihr Wissen zu teilen und mit anderen Abteilungen zu nutzen.

Diese und andere Denkanstöße verwebte Stefan geschickt in einer Customer Journey mit Beispielen aus seiner Praxis.

Ein firmeninternes Barcamp durchführen – eine Austauschrunde

Die letzte Session war kein Vortrag sondern eine Austauschrunde. Und zwar stellten Josia und Hubert von der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. ihre Idee vor, ein firmeninternes Barcamp zu veranstalten.

Und da gibt es natürlich unheimlich bei der Orga, der Motivation und der Durchführung zu beachten.

Es begann ein tolle Diskussion, bei der unheimlich viele Ideen, Vorschläge, aber auch Fragen aufgeworfen wurden. Hier ein (nicht vollständiger) Auszug:

  • Nennt es nicht Barcamp sondern OpenSpace
  • Beim ersten Barcamp: ein Teil der Sessions sollte vor bei potentiellen Sessiongebern angefragt werden
  • Gretchenfrage: lieber ein offenes oder ein Themen-Barcamp veranstalten?
  • Wie kann man den Erfolg eines Barcamps messen?
  • Trommeln / Werbung für das Barcamp machen
  • Start small. Kreis dann erweitern.
  • Vorbereitungszeit ist Arbeitszeit.
  • Ein großes Orga-Team einplanen.

Natürlich darf man die Sponsoren nicht vergessen

Im Falle des Innovation Culture Camp ist diese Rubrik – im Vergleich zu anderen Barcamps – recht überschaubar. Es gibt nämlich nur einen Sponsor und das ist – Trommelwirbel! – die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Also quasi die Schaltzentrale der Macht in unserem Bundesland.

Na: ein bisschen hatte ich das ja schon zu beginn des Artikels verraten.

Das Engagement  zeigt meiner Meinung nach sehr schön, welchen Stellenwert die Veranstaltung für die Landesregierung besitzt. Von daher – wie es sich gehört – auch in diesem Blogbeitrag ein dickes „Dankeschön“ für die Unterstützung. Formate wie das Innovation Culture Camp sind unheimlich wichtig für unsere Region und die digitale Szene darin.

Fazit

Das war es also, mein zweites Innovation Culture Camp. Wieder rein digital und nach zwei Jahre Pandemie. Und trotzdem habe ich mich auf diesen Samstag am Computer gefreut, habe einen ganzen Tag in Zoom verbracht – und hatte Spaß.

Spaß am Austausch mit Gleichgesinnten, an der Diskussion und daran, etwas zu lernen oder anderen zu Helfen.

Ja, die zwei Jahre stecken uns allen in den Knochen. Und man konnte förmlich fühlen, wie sehr wir uns danach sehnen, uns wieder „Live“ zu treffen. Gemeinsam einen Kaffee oder ein Bier zu trinken. Den anderen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Oder von einem Sessionraum zum nächsten zu hetzen. Den Beamer nicht ans Laufen zu bekommen, weil der Appel-Adapter fehlt.

All diese Kleinigkeiten, die aber in der Gesamtheit ein Event wie das Barcamp erst zu dem machen, was wir so lieben.

Zum Schluss: die Kultur

Natürlich kam auch bei diesem Barcamp die Kultur nicht zu kurz. Zum einen in Form des Graphic Recording durch die unerreichte Yanbo Chen.

Einen Einblick in Ihre Arbeit findest Du hier auf YouTube.

Und als Musik-Act für die After-Show hatte man LIN verpflichtet (hier der Link zu Ihrem Facebook-Profil).

Hat super gepasst (und ein bisschen war man an dieser Stelle auch eifersüchtig auf die Leute, die im Gutenberg Digital Hub live dabei waren). 

Aber hier ist noch ein schönes Video von Lin: 

Du hast noch nicht genug vom Innovation Culture Camp?

Nun, dann können wir Dir noch den Artikel aus dem Vorjahr anbieten. Denn als Wiederholungstäter haben wir uns auch 2021 (wenn auch nur virtuell) beim Barcamp von Tom herumgetrieben und im Nachgang hier im Blog einen Beitrag gepostet. Oder Du wirfst einen Blick in dieses Wakelt: dort sind 288 Posts rund um das Innovation Culture Camp 2022 zusammengefasst.

Region Mittelrhein: Warum wir 2022 digital durchstarten werden 

2022 wird für unsere Region Mittelrhein im digitalen Bereich ein temporeiches Jahr werden. Warum? Weil noch nie so viele unterschiedliche Player am Start waren, die uns in der einen oder anderen Richtung digitaler, smarter oder vernetzter machen wollen. Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Digitalexpertinnen und –experten und Ihre Initiativen zu werfen.

Tatsächlich standen die Zeichen selten so auf „Go!“ wie gerade jetzt zu Beginn von 2022. Trotz Corona und der damit einhergehenden Einschränkungen. Etablierte Player der Szene in der Region Koblenz-Mittelrhein werden ergänzt durch neue Initiativen. Und alle gemeinsam versuchen sie, die Region nach vorne zu bringen. Ein positiver Spirit, den man unterstützen muss!

Werfen wir einfach mal einen Blick auf die Akteure:

Smarte Region MYK10

Seit September 2021 nimmt das smarte Projekt des Landkreis Mayen-Koblenz beständig Fahrt auf: Auftaktveranstaltung, Ideenwettbewerb, ein wachsender Mitarbeiterstab und das Projektbüro in Andernach. Es herrscht ein beständiger Strom an positiven Nachrichten.

Aktuell steht der nächste Meilenstein an: das erste Dialogfenster, bei dem der offene Austausch mit den Bürger*innen des Landkreises gesucht wird.

Das Dialogfenster ist noch bis zum 10. Februar geöffnet. Von daher lohnt sich schon aus diesem Grund ein Blick auf die Projektseite von Smarte Region MYK10.

Meine Meinung: vermutlich das größte und auch spannendste Vorhaben, dass uns nur 2022 und darüber hinaus begleiten wird.

IT Stadt Koblenz mit neuer Vorstandsspitze

Anfang Dezember 2021 trat der neu gewählte Vorstand der IT Stadt Koblenz zusammen. Nach der Wahl im November des vergangenen Jahres führt nun Frau Prof. Dr. Maria Wimmer von der Universität Koblenz-Landau die Geschicke des Vereins. Der bisherige Vorsitzende, Ralph Brubach von der Confluentis IT Capital GmbH, bleibt als Vertreter dem Vorstand erhalten. Neu ins Team gewählt wurde Christoph Surges vom DICE.

Meine Meinung: eine gute Mischung aus Kontinuität und Erneuerung, die der IT Stadt Koblenz gut tun wird. Aus meiner Wahrnehmung war es in 2021 eher ruhig um die IT Stadt Koblenz geworden.

Region56plus

Zugegeben: der Begriff „Regionalmarketinggesellshaft r56+“ klingt ein wenig sperrig. Die Idee dahinter ist es nicht. Im Gegenteil: Region56Plus fördert das Potential der Region Mittelrhein als attraktiven Wirtschaftss- und Bildungsstandort.

Aktionen wie #endlichdaheim, der R56+ Award 2021 und vor kurzem der eRACING-CUP 2021 setzen Highlights und zeigen, dass es zwischen den Metropol-Regionen Köln-Bonn und Rhein-Main einen weiteren Player gibt, der einiges zu bieten hat.

Meine Meinung: die Aktionen von Region56+ in 2021 haben gezeigt, dass das Bündnis unter der gemeinsamen Marke #Region56+ sich auch durch Corona nicht ausbremsen lässt. Und für 2022 bin ich schon auf die weiteren Aktionen gespannt.

Digimit2

Ganz frisch in der Region angekommen: Digimit2 – das Kompetenzzentrum digitale Technologien Mittelstand für die Region Mittelrhein-Westerwald. Das Team rund um Christoph Szedlak will zentrale Anlaufstelle & Netzwerkknoten für eine branchenübergreifende Abstimmung von digitalen Angeboten für Unternehmen werden.

Digimit2 findet Ihr auch auf LinkedIn.

Meine Meinung: ohne starke Unternehmen keine starke Region. Und auch wenn sich die Angebote von Digimit2 primär an die kleinen und mittleren Unternehmen richten: schlussendlich werden Menschen die digitale Transformation in die Unternehmen tragen und dort voran bringen. Von daher bin ich auf die ersten Aktionen und Veranstaltungen gespannt.

Mittelrhein.Digital

Nicht ganz so frisch wie Digimit2, aber auch erst 2020 an den Start gegangen: Mittelrhein.Digital. Zu der Konstellation habe ich mir selbst noch kein genaues Bild machen können. Die Beschreibung auf der Website von Mittelrhein.Digital klingt durchaus so, als ob hier ebenfalls ein Inkubator für die Digitalisierung der Region entsteht: „Mittelrhein.Digital ist eine Initiative der ansässigen Unternehmen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz, die gemeinsam die Digitalisierung in der Region vorantreiben.“

Zu den Mitgliedern gehören (unter anderem) die Universität Koblenz, die Hochschule Koblenz, die evm, ZF, designfunktion und die Debeka.

Meine Meinung: ein neues, spannendes Netzwerk, das durchaus Potential entfalten kann.

Was ist Eure Meinung?

Was meint Ihr? Sind wir für 2022 digital gut aufgestellt oder gibt es Bereiche, in denen noch Lücken bestehen? Oder habe ich vielleicht einen Player übersehen? Dann hinterlasse mir einen Kommentar. Entweder hier im Blog oder auf Facebook, Twitter oder Instagramm.

Smarte Region MYK10: die Gewinner des Ideenwettbewerbs stehen fest

Im September 2021 fiel der Startschuss zum Projekt Smarte Region MYK10. Und kurz darauf schickte man einen Ideenwettbewerb ins Rennen. Der ist nun vorbei und seit dem 22.12.2021 stehen die drei Gewinner fest. Zeit, einen erneuten Blick auf das digitale Projekt der Region Mayen-Koblenz zu werfen.

Modellprojekt Smart Cities

Der Landkreis Mayen-Koblenz will smarter werden. Aus diesem Grund hat sich die Kreisverwaltung bei dem „Modellprojekt Smart Cities 2020“ der Bundesregierung beworben – und den Zuschlag erhalten. Gemeinsam mit 31 anderen Kommunen ist man in der zweiten Staffel des Projekts unter dem Motto „Netzwerke entwickeln. Digital denken. Region leben.“ in eine – hoffentlich – smartere Zukunft gestartet. Das Pilotprojekt hat eine Laufzeit von sieben Jahren und wird vom Bund mit 11,4 Mio. EUR gefördert.

Weitere Informationen zu dem Modellprojekt findest Du hier.

Der Ideenwettbewerb

Nach der Auftaktveranstaltung im September des vergangenen Jahres – siehe unseren Bericht hier im Blog – startete ein Ideenwettbewerb.

Screenshot von der Auftaktveranstaltung MYK10 im September 2021

Einen Monat lang hatten die Bürger*innen im Landkreis Mayen-Koblenz Zeit und Gelegenheit, Ihre eigenen Ideen und Vorschläge zur Verbesserung des Alltags einzubringen. Der Aufruf lautete:

Was ist Ihre Idee für einen „smarteren“ Alltag in Mayen-Koblenz?

Und die Leute machten mit. Fast 70 Vorschläge wurden innerhalb der vier Wochen auf der Projektseite eingereicht.

Der Auswahlprozess

Genauso vielfältig wie die Region waren auch die Vorschläge (die Du übrigens auch jetzt noch einsehen kannst).

Und von vornherein stand fest, dass im ersten Schritt nur drei Ideen sofort in Angriff genommen werden können. Es musste also eine Auswahl getroffen werden.

Im ersten Schritt wurden die eingereichten Ideen von Experten des Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE bewertet. Das macht durchaus Sinn, ist das IESE doch eine anerkannte Autorität rund um das Thema „Digitalisierung ländlicher Regionen und Stadtquartiere“.

Im Anschluss erfolgte dann die eigentliche Diskussion und die Abstimmung in der Lenkungsgruppe der Smart Region MYK10. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

  • Kreisvorstand
  • Mitgliedern des Zukunftsausschusses
  • Vorsitzende der Kreisgruppe im Städte- und Gemeindebund
  • WFG-Geschäftsführung
  • Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises

And the Winner is …

Und den Weg aufs Siegertreppchen fanden die folgenden drei Projektvorschläge:

Digital erlebbarer Landkreis als erstes Modul der „Smart MYK-App“

Als erster Schritt hin zu einer „Smart MYK-App“ sollen die Stadt-, Wander- und Radewege der Region gebündelt und digital erlebbar gemacht werden. Mit QR-Codes, die in der realen Welt angebracht werden und mit der Vernetzung der Tour mit lokalen Freizeit- und Tourismusangeboten.

Digitale Mitfahrbank

Mit der digitalen Mitfahrbank soll ein Angebot geschaffen werden, das die Mobilität im Landkreis verbessert. Fahrer und Mitfahrer können sich so auf einer Plattform finden und treffen sich an Mitfahrbänken, die mit QR-Codes die Buchung erleichtern.

Digitales Raumbelegungsmanagement

Hier sollen die Anbieter von Raum und die Menschen, die einen Raum benötigen, zusammengebracht werden. Ziel ist es, Raume multifunktional zu nutzen und Leerstände zu minimieren oder Räume wiederzubeleben.

Und jetzt…?

Geht es natürlich mit diesen drei Projekten los! Zu jedem der drei Gewinner-Projekten werden nun sogenannte Lösungswerkstätten stattfinden. Dabei sollen die Projektidee vertieft und – mit Hilfe von professioneller Unterstützung – zur konkreten Lösung weiterentwickelt werden.

Ihr seht: es bleibt spannend bei uns im Landkreis.

Recap zum Barcamp RheinMain 2021: Wenn digital sich gut anfühlt

Das war es also: das Barcamp RheinMain 2021. Nachdem das Event im letzten Jahr ganz ausfiel folgte nun eine digitale Edition. Motto: „bcrm goes digital!“. Wie hat sich das in einer Zeit angefühlt, in der viele von „Digitalmüdigkeit“ sprechen? Und vor den Erfahrungen aus drei tollen Barcamps in der Vergangenheit? Das sind Fragen, auf die wir in unserem Bericht zum Barcamp RheinMain eingehen …

Das Barcamp RheinMain

Das Barcamp RheinMain 2021 war bereits mein vierter Ausflug zu unseren südlichen Nachbarn. Doch anders als in den Jahren 2016, 2018 und 2019 fand das Barcamp diesmal nicht in Präsens statt. Wie so viele andere Events muss das Barcamp RheinMain Digital stattfinden. Die Macher setzten dabei auf ein ziemlich einfaches Konzept: die ganze Veranstaltung fand in Zoom statt. Natürlich mit Breakout-Sessions. Das hatte den Vorteil, dass die technischen Hürden für die Teilnehmer gering waren und das Setup entsprechend einfach gehalten werden konnte. Das ist zumindest ein Vorteil nach 22 Monaten Pandemie: nahezu jeder hat schon mal an einem Zoom-Meeting teilgenommen.

Und wo war der Raum für das Networking der Teilnehmer …? Da hat der Verein zur Förderung der Netzkultur im Rhein-Main-Gebiet e.V., der hinter dem Barcamp RheinMain steht, eine ebenso einfache wie pragmatische Lösung gefunden: neben den Session-Räumen standen in Zoom zusätzlich Breakoutsession-Räume für das Networking zur Verfügung. Beispielsweise eine Kaffeeküche, die ja bekanntlich bei Live-Barcamps oft ein Hotspot ist.

Ich selber bin meist im „großen“ Raum hängen geblieben, weil sich auch dort immer wieder interessante Gespräche in den Pausen entwickelt haben. Das zeigt, dass das Konzept aufgegangen ist. Ja: „Live“ ist natürlich was anderes. Aber manchmal muss man halt nehmen, was man bekommt.

Sessionplanung, Jobwall

Die Moderation an diesem Tag haben Tom Klose und Samater „Sam“ Liban gewuppt. Und das haben beide sehr gut gemacht: entspannt, unaufgeregt und (meistens) auch Herr der (technischen) Lage.

Das Moderatoren-Team: Tom & Sam

Die offiziellen Zahlen habe ich zwar nicht, aber ich schätze, dass sich mehr als 80 TeilnehmerInnen an diesem Samstag auf Zoom tummelten. Entsprechend prall gefüllt stellte sich die Sessionplanung dar. Zum Schluss fanden sich dort 22 Einträge wieder. In jedem der 40 Minuten-Slots fanden vier oder fünf Sessions parallel statt. Wie bei jedem Barcamp musste man sich auch hier wieder zwischen tollen Themen entscheiden.

Eine Twitterwall gab es diesem Tag nicht (macht bei einer digitalen Edition auch wenig Sinn). Aber eine Jobwall wurde angeboten – und wie man sieht auch genutzt.

Bewegung an der Jobwall des Barcamp RheinMain

Die Sessions

Natürlich konnte ich nicht an allen 22 Sessions teilnehmen (obwohl ich mir das manchmal gewünscht hätte). Trotzdem hier ein kurzer Einblick:

Mobile Apps in 5 Minuten auf dem Handy mit LowCode (geeignet ab 9. Klasse für euch getestet)

Bei der Session von Thomas Nolte ging es um Technik. Sein Versprechen: „In fünf Minuten habt Ihr eine selbstgemachte App auf dem Smartphone.“

Saxotom bei seiner Technik-Session

Da hatte sich Saxotom was vorgenommen! Nicht, dass ich es ihm nicht zutrauen würde. Ich hatte nämlich schon im Vorfeld sein Projekt auf Twitter verfolgt. Aber via Zoom ist das dann doch noch eine andere Hausnummer.

Bei der Session lotste uns Tom durch die Anwendung Outsystems. Bei Outsystems handelt es sich um eine sogenannte „Low-Code-Plattform“, die für die schnelle Entwicklung von Apps auf Android und iOS gelobt wird. Und wer hat sich das nicht schon immer gewünscht: die eigene App entwickeln, ohne von Developern abhängig zu sein?

Und so war es kein Wunder, dass sich einige Mutige zusammenfanden und – unter Toms Führung – auf die Reise gingen. Als Hemmschuh stellte sich schnell die unterschiedliche Hardwareausstattung heraus. Von Windows, Linux, Apple bis hin zum Smartphone oder Tablet war wirklich alles am Start.

Aber (Long Story short): am Ende der Session (sprich: nach 45 Minuten, weil wir ein bisschen überzogen haben) hatte ich

  • einen Account bei Outsystems angelegt.
  • die Entwicklerumgebung auf meinen zweiten Notebook (Windows 10) installiert.
  • ein erstes Einstiegsprojekt im Schnelldurchgang erstellt.
  • zum Schluss einen Testlauf der App auf meinem Android-Smartphone absolviert.

Also ich würde sagen: Tom hat geliefert.

Verifizierung von Social-Media-Inhalten im Nachrichtenjournalismus

Diese Session von Jörn Ratering war meine zweite Station. Jörn ist Rechercheur beim ZDF und er hatte seinen Slot mit jeder Menge Mitmach-Content gespickt. Jörn zeigte anhand verschiedener Nachrichten auf, wie die Faktenchecker beim ZDF vorgehen, um den Wahrheitsgehalt einer Meldung zu bestätige – oder halt zu wiederlegen. Und im Anschluss an jedes Beispiel hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Tipps selbst auszuprobieren.

  • Ist das Bild von der Autobahn in der Wüste echt?
  • Wurde der Hubschrauber wirklich an der angegebenen Stelle abgeschossen?
Jörn und mein Setup an diesem Tag

Obwohl ich mich in meiner Freizeit schon öfter mit dem Thema beschäftigt habe, waren bei dem Vortrag von Jörn auch für mich neue, überraschende Beispiele dabei. Zum Beispiel dieser (Falsch-) Tweet, der es immerhin bis in die Nachrichten des Hessischen Rundfunks schaffte:

Beim ZDF besteht das Team der Faktenchecker übrigens aus vier Personen, von denen immer einer im Dienst ist. Angesichts der wichtigen Aufgabe und der gigantischen Flut an Fakenews bei Leibe kein leichter Job.

Eine Graswurzelinitiative im Konzerndschungel starten?!

Nach der Mittagspause ging es weiter mit der Session von Stefan Häfner von der R+V Versicherung. In seiner Session hat er uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch einen Konzern genommen. Und es ging – am Hintergrundbild kann man es erahnen – um Bienen.

Ja, auch so können Abenteurer aussehen: Stefan Häfner

Stefan erzählte uns, wie er das Firmengelände kurzerhand „gekapert“ hat und in einen Bienengarten verwandelte. Schon zu beginn hatte er dabei den richtigen Riecher. Denn statt sich im Vorfeld auf langwierige Diskussionen mit Allergikern & Co. einzulassen, hat er einfach gemacht! Denn: geht man mit einer Idee zu früh an die Öffentlichkeit, weckt man neben Mitstreitern natürlich auch die Skeptiker und es kommt rasch Gegenwind auf.

Erst nach und nach, nachdem erste Erfolge sichtbar wurden, ging Stefan daran, seine Idee zu teilen. Sein Tipp:

Und so kam es, dass das Projekt immer weitere Kreise zog und schrittweise auch vom Konzern selbst wahrgenommen wurde.

Learning aus dieser Session (könnte auch das Motto von Stefan sein):

Tausche Beraterjob gegen Lebenssinn

Die Session Tausche Beraterjob gegen Lebenssinn war aus mehreren Gründen die aus meiner Sicht emotionalste. Zum einen habe ich Frank schon zig mal bei Barcamps getroffen, hatte mich im Vorfeld auf das Thema gefreut – und war war dann doch von der Offenheit überrascht, mit der Frank über seine Lebensplanung berichtete.

Frank Hamm – Der Entspannende

Locker & wunderbar unaufgeregt schilderte Frank seinen Werdegang, in den sich – mit Ausnahme der letzten Phase – wohl viele von uns hineinversetzen können: Bundeswehr (Luftwaffe), anschließend Anwendungsentwickler, IT-Berater, Web-Entwickler, PR Consultant, selbstständiger Berater für Kommunikation & Kollaboration – und dann: Blogger, Wander- und Gästeführer, Wanderbuch-Autor und Kultur-und Weinbotschafter Rheinland-Pfalz.

Da hatten einige der Teilnehmer Fragen. Und das führte dann zu einer angeregten Diskussion rund um Lebensplanung, Absicherung und Zufriedenheit mit dem, was man tut. Letzteres ist Frank in jedem Fall gelungen. Allerdings wurde auch klar, dass Frank diese neue Phase im Berufsleben nicht ohne seine Frau hätte realisieren können:

Als Wanderbuch-Autor wird man nicht reich.

Franks Rat: Wartet nicht zu lange mit einer Entscheidung.

Von meiner Seite an dieser Stelle nochmal Danke für die Session, Frank, die mir sehr gut gefallen und aus der ich einige Anregungen mitnehmen konnte.

Und dann noch – Danke an die Sponsoren!

Barcamps wachsen nicht auf den Bäumen. Sie werden getragen von einer kleine Gruppe von Machern, einer größeren Gruppe von Teilnehmern – und von den Sponsoren, die dabei helfen, eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei ist es egal, ob ein Barcamp in Präsenz oder rein Digital stattfindet.

Von daher auch von mir ein dickes „Dankeschön!“ an die Sponsoren des Barcamp RheinMain 2021!

supernju

„We mage people innovate“ Damit ist auch schon alles verraten: supernju ist ein Innovationsberatung, die dabei hilft, den Menschen in Unternehmen, Organisationen und Institutionen die besten Ideen, Konzepte und Strategien zu entwickeln.

giinco

giinco kommt ebenfalls aus der Beraterschiene, hat aber einen anderen Fokus. Hier geht es um die Entwicklung von Strategien für eine integrierte und digitale Kommunikation.

United Digital Group

Die United Digital Group hat sich dem Thema Customer Centricity verschrieben. Und sie hilft Unternehmen, die digitale Transformation im Vertrieb und im Marketing zu meistern.

Deutsche Bahn

Deutsche Bahn…? Really? Ja, wirklich. Denn wenn ein Konzern ohne digitales Mindset aufhören würde zu existieren, dann wäre es die Deutsche Bahn. Und das auch jenseits von Skydeck.

R+V Versicherung

Last-but-not-least – die R+V Versicherung. Sie ist nicht nur eine der größten Versicherungsgesellschaften Deutschlands. Sie ist auch bei der Unterstützung des Barcamp RheinMain eine feste Größe und in der RheinMain-Region einer der Treiber der Digitalisierung.

Fazit

Was soll ich sagen? Ich bin ein Fan des Barcamp RheinMain, das auch in der digitalen Edition seine Stärken ausspielen konnte. Nämlich gute Organisation, tolle Teilnehmer und inspirierende Sesssions.

Und – ja: es gibt eine digitale Müdigkeit, der Wunsch, wieder Menschen Face-to-Face zu treffen. Aber solange die Zeit noch nicht reif dafür ist, sind Events, sind Leuchttürme wie der Barcamp RheinMain unheimlich wichtig.

Rückblick

Da wir schon viermal beim Barcamp RheinMain dabei waren, gibt es noch drei weitere Blog-Artikel, in die Du vielleicht reinschnuppern möchtest.

Hier die Links:

Noch mehr?

Nun: dann hätten wir noch das Wakelet anzubieten, in dem (fast) alle Tweets vom Barcamp RheinMain 2021 zusammengefasst wurden.

Zur Wakelet-Sammlung geht´s hier.