Debeka eröffnet Innovation Center

In direkter Nähe zur Universität und zum TechnologieZentrum Koblenz, mitten in der „Metternich Bay Area“ steht eines der neusten Debeka-Gebäude. Dort befinden sich allerdings keine üblichen Büros, sondern ganz spezielle Räume, die eine neue Arbeitskultur ermöglichen. TV Mittelrhein beschreibt es so: „Die Debeka hat auf dem modernen Arbeitsmarkt den nächsten Schritt gewagt.“ Wir waren zu Gast auf der Eröffnungsfeier des Debeka Innovation Centers, kurz DICE, und möchten unsere Eindrücke mit Euch teilen.

Der Event begann im DICE-Gebäude. Begrüßungsgetränk, kurze Willkommensreden und Präsentationen, danach Führungen durch die spannend ausgestatteten Räumlichkeiten. Alles locker. Wir fühlten uns mehr als wohl und hatten bei der Führung mit Christoph Surges viel Spaß. Hier einige Bilder von der Begrüßungsrunde. (Sofern nicht anders angegeben, alle Fotos: Debeka.)

Da in diesem Fall Bilder mehr sagen als Worte, beschränken wir uns textlich auf die Aussagen einiger Persönlichkeiten des Events. Hierzu dient uns das gut gemachte Video von TV-Mittelrhein als Quelle. In voller Länge könnt Ihr es Euch hier anschauen (Klick).

Was sind die Ziele des DICE?

Thomas Brahm (Vorstandsvorsitzender Debeka): „Wir wollen sehen wie wir die bisherigen, etablierten Arbeitsabläufe verbessern können. Wir wollen schneller und effizienter werden und das entsprechende Arbeitsumfeld bilden wir hier. Die Techniken und modernen Methoden werden hier angewandt – von unseren Mitarbeitern, die teilweise von der anderen Seite der Mosel hierher kommen, um sich hier auf die neuen Arbeitsmethoden einzulassen.“

An welchen Projekten wird hier gearbeitet?

Christoph Surges (Leitung des DICE): „Im ersten Umfeld sind wir natürlich dafür da, Projekte umzusetzen – neue, innovative Lösungen für den Kunden zu schaffen. (…) Im anderen Umfeld ist das Innovation Center relativ groß, das heißt wir sind auch ein Coworking Space für Debeka-interne Projekte. Wir bieten ihnen den Raum, effektiv ihre vorhandenen Projekte umzusetzen. (…) Zugleich sind wir auch dafür da, uns Innovationen anzugucken. Was machen andere Startups, beispielsweise im TZK auf der anderen Straßenseite? Was machen sie, wie können wir mit ihnen kooperieren und interessante Lösungen für unsere Kunden darstellen?“

Roland Weber (IT Vorstand Debeka): „Das ist für uns eine neue Welt, denn bisher haben wir an Systemen gearbeitet (…), die viele viele Jahre stabil und sicher laufen mussten. Aber Apple, Google, Facebook und all die anderen Internet-Dienstleister haben die Kundenerwartungen an Services verändert und deshalb müssen wir da mithalten und auch entsprechend für die Kundenschnittstelle relativ schnell arbeiten und immer besser werden. Deshalb brauchen wir hier Leute, die in schnellen Sprints agil in Projekten arbeiten – aber die andere Welt brauchen wir auch.“

Das DICE als großer Experimentierraum? Tatsächlich unterscheiden sich die Räumlichkeiten stark von üblichen Büros. Höhenverstellbare Tische, Stühle unterschiedlicher Arten, gemütliche Sofaecken, Einzel- und Gruppenarbeitsplätze sowie ruhige Rückzugsorte wechseln sich ab. Hier einige Fotos, doch eigentlich muss man sich das alles vor Ort anschauen.

Besonders toll fanden wir zudem, dass es nach der Führung an den StattStrand ging. So viele Männer in Anzügen sieht man an Stränden eher selten, doch das passte. Vom DICE aus sind es nur wenige Schritte bis zum Strand. Als wir dort ankamen, warteten bereits leckere Cocktails auf uns. Urlaubsstimmung. Bei angenehmen Gesprächen, leckerem Essen und Networking ließen wir gemeinsam den Abend ausklingen.

Wir danken für den tollen Abend und wünschen dem DICE-Team alles Gute!

(Sofern nicht anders angegeben, alle Fotos: Debeka)

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Zehntklässler des Koblenzer Hilda-Gymnasiums übergeben Oberbürgermeister Langner die Kinderrechte

Koblenz, 10:30 Uhr. Wir stehen am Haupteingang des Hilda-Gymnasiums und warten bei guter Laune auf die Ankunft von Oberbürgermeister David Langner.

Wir, das sind zwei Zehntklässlerinnen, ihre Lehrerin Alexandra Schlupp, Petra Butter vom Bunten Kreis Rheinland e.V. und zwei Personen, die wir der Einfachheit halber als Presse bezeichnen. Die große Schultür geht auf und Schulleiter OStD Breitenbach kommt heraus. Zur Begrüßung reicht er jedem die Hand und sorgt mit seiner Art dafür, dass man sich sofort willkommen fühlt. Kurz darauf erscheint auch der Oberbürgermeister. Die Stimmung ist angenehm locker. Gemeinsam folgen wir den Schülerinnen samt Lehrerin durch das Gebäude, über den Schulhof, in einen alten Klassenraum. Dort sitzt der Rest der Klasse in Begleitung von Inka Orth, der Vorsitzenden und Gründerin des Bunter Kreis Rheinland e.V.

Den Jugendlichen merkt man ihre Nervosität an, doch David Langner entpuppt sich als bodenständig und nahbar. Warum er hier ist? Wegen der Kinderrechte. Der Bunte Kreis e.V. setzt sich seit 30 Jahren für Kinder und ihre Rechte ein. Auch das Hilda-Gymnasium unterstützt den Verein bei seiner Tätigkeit – zum Beispiel im Rahmen des Taschenlampenkonzertes. Insbesondere die zehnte Klasse hat sich intensiv mit dem Thema Kinderrechte befasst und möchte diese symbolisch an den Oberbürgermeister der Stadt übergeben, damit er die Rechte der Koblenzer Kinder und Jugendlichen stets im Auge behält und auch in ihrem Sinne agiert. Eine schöne Geste also? Nicht nur! Denn die Jugendlichen haben zudem Fragen an David Langner vorbereitet. Allgemeinpolitische Fragen, aber auch die Belange ihrer Schule betreffend. Oberbürgermeister Langner stellt direkt zu Beginn klar: “Alle Fragen sind zulässig.”

Oberbürgermeister David Langner beantwortet die Fragen der Zehntklässler.
Oberbürgermeister David Langner beantwortet die Fragen der Zehntklässler. (Foto: Stephan Mahlow)

“Was halten Sie von Fridays for Future?”, beginnt eine Schülerin das Gespräch.

Langner: “Ich finde es gut, dass sich Jugendliche engagieren. Es ist ein wichtiges Thema, das noch nicht so stark von der Politik vertreten wird wie erforderlich.”

Denken Sie, dass wir Kinder und Jugendlichen ernstgenommen werden und tatsächlich Einfluss auf die Politik haben können?

Langner: “Das lässt sich schwer messen. Die Wahlen zeigen, dass man reagieren muss. Demonstrationen alleine können nicht viel bewirken, weil es vergleichsweise einfach ist, sie abzutun. Da es sich hierbei aber nicht um einzelne Demos handelt, sondern um eine längerfristige Bewegung, ist die Wirkung schon größer. Trotzdem muss auf europäischer Ebene mehr passieren.

Nehmen wir mal meine Rolle als Oberbürgermeister. Ich besuche sehr gerne Schulen. Das habe ich auch schon in meinen vorherigen beruflichen Positionen gemacht. Trotzdem kann ich nicht ins Büro zurückgehen und direkt alle Anliegen und Wünsche der Schülerschaft umsetzen. Vor allem komplexe Themen nicht, denn diese brauchen Zeit.”

Schüler: Denken Sie, dass die Wahlergebnisse, die zeigen, dass den Wählern das Thema Umwelt wichtig ist, auch die anderen Parteien beeinflussen werden?

Langner: “Ja. Ich befasse mich schon länger mit Umweltfragen, aber bisher war das Thema nicht so präsent wie heute. Zu meiner Zeit im Landtag waren die Grünen dort nicht vertreten. Ich fühlte mich ein wenig wie ein Grüner in der SPD. Damals setzten sich einige in der SPD ganz besonders für das Thema Klima ein. Ich war ohnehin im Umweltausschuss der Stadt tätig. Daher zurück zu den Wahlergebnissen. Diese beeinflussen die Politik immer. Die Frage ist, ob genug.”

Schülerin: Wie sieht es mit unserer Schule aus – die Toiletten und teilweise auch die Fenster sind schon lange renovierungsbedürftig. Wann wird sich die Politik darum kümmern?

Langner (nickt und blickt zum Fenster): “In diesem Raum sind nur einfachverglaste Fenster. Höchste Zeit das zu ändern, natürlich. In Koblenz gibt es allerdings viele Schulen und es herrscht Sanierungsstau. Wir kümmern uns um alle Schulen – Schritt für Schritt. Ich habe einige Unterlagen mitgebracht und schaue direkt nach, wann die Fenster in diesem Gebäude des Hilda-Gymnasiums gemacht werden sollen. Diese Schule ist im Konjunkturpaket … – einen Augenblick – hier steht: Fenster 2020.”

Und die Toiletten?

“Die sind im Konjunkturpaket 3, das wir beantragt haben. Aktuell warten wir noch auf die Bewilligung.”

Schülerin: Warum werden die Prioritäten so gelegt? Für Bildung müsste doch viel mehr gemacht werden.

Lehrerin: Am Arbeitsplatz im Büro müssen bestimmte Annehmlichkeiten wie Pausenraum und genügend Toiletten gegeben sein, aber für Schulen gilt das nicht. Dabei verbringen die Kinder hier viele Stunden pro Woche.

Langner: “Ich verstehe das Problem vollkommen. Doch Geld lässt sich nur einmal ausgeben. Daher muss man priorisieren. In Koblenz werden aktuell mehrere Brücken saniert. Niemand schreit, wenn eine Million in die Pfaffendorfer Brücke fließt, weil alle wissen, dass wir diese Brücke brauchen. Es steht keiner auf und ruft: Aber die Schulen brauchen das Geld dringender! Das bedeutet, die Dringlichkeit der Probleme spielt eine Rolle. Und in der Politik hat auch ein Kompromiss seinen Wert. Die Mittel für die Schulen haben wir übrigens im letzten Jahr erhöht.”

Schülerin: Unsere Taschen sind schwer. Warum ersetzen wir Bücher nicht durch Tablets? Das wäre bestimmt auch für die Umwelt besser.

Langner: “Am Max-von-Laue-Gymnasium hat man das versuchsweise eingeführt. Soviel ich weiß, gibt es rechtliche Schwierigkeiten, das insgesamt einzuführen. Unabhängig davon, halte ich es für fraglich, ob Tablets besser für die Umwelt sind als Bücher. Betrachtet man die Öko-Bilanz sieht es vermutlich anders aus. Ja, uns ist wichtig, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, aber wir wissen noch nicht wie viel Geld wir explizit dafür erhalten werden.”

Andere Schülerin: Meiner Ansicht nach, gibt es Wichtigeres als Tablets. Zum Beispiel ordentliche Toiletten.

Langner: “Das ist Ansichtssache, denn eigentlich ist beides wichtig. In der Berufswelt muss man mit Geräten wie beispielsweise Tablets umzugehen wissen, deshalb sollte man damit vorher auch mal in der Schule gearbeitet haben.”

Und warum werden dann Unterschiede zwischen den Schulen gemacht? Eine Schule bekommt Tablets, eine andere nicht.

Langner: “Dabei spielen Fördergelder eine Rolle. Wenn eine Schule zum Beispiel einen Hochbegabtenzweig anbietet, erhält sie Anspruch auf besondere Förderung. Diese kann sich dann in Form von Tablets äußern.”

Die Zehntklässler hören David Langner aufmerksam zu und stellen Rückfragen.
(Foto: Stephan Mahlow)

In anderen Städten kann man mit dem Schülerticket alle Linienbusse nutzen und kommt überall hin. Warum ist das in Koblenz nicht auch so?

Langner: “Das ist ein sehr komplexes Thema, weil allein schon die Aufteilung der Einnahmen des hiesigen Verkehrsverbundes nicht einfach zu erklären ist. Zum einen ist da die Stadt Koblenz und zum anderen die umliegenden Ortschaften. Wir haben schon einmal daran gedacht, die Tarifzonen innerhalb der Stadt abzuschaffen. Man entschied sich damals dagegen, denn das wäre zwar für die Stadt gut, aber für das Umland würde sich daraus ein finanzieller Nachteil ergeben. Ich habe das zu meinem Thema gemacht und es ist mir tatsächlich sehr wichtig. Nicht zuletzt der Umwelt zuliebe soll Busfahren günstiger werden. Die Veränderungen benötigen jedoch Zeit. Richtig greifen wird das alles im Winter 2020. Eines steht fest: Wir werden den ÖPNV komplett umkrempeln.”

Oberbürgermeister David Langner betrachtet lächelnd das Plakat, das ihm die Zehntklässler übergeben möchten. Gemeinsam mit dem Bunten Kreis Rheinland möchten sie damit auf die Kinderrechte aufmerksam machen.
Die zehnte Klasse des Hilda-Gymnasiums und der Bunte Kreis Rheinland e.V. übergeben Oberbürgermeister David Langner ein Plakat mit den Kinderrechten. (Foto: Stephan Mahlow)

Am Ende des Gesprächs überreicht die Klasse dem Oberbürgermeister symbolisch ein Plakat mit den Kinderrechten. Dieses soll von nun an im Rathaus hängen. David Langners Lächeln wirkt echt, als er das schön gestaltete Plakat sieht. Diplomfotografin Julia Berlin hat für den Bunten Kreis Rheinland e.V. Kinder fotografiert, die mit Schildern auf ihre Rechte hinweisen. Unterstützt wird dieses Projekt auch vom Koblenzer Familienmagazin JANU, das erstmalig im Juni und ab dann vierteljährlich erscheinen wird.

Für den Zeitaufwand und die Bereitschaft zum Treffen im Hilda-Gymnasium überreicht Inka Orth dem Oberbürgermeister Langner und Frau Schlupp jeweils einen frisch gebackenen Gugelhupf mit Dankeskarte. Ein Geschenk von Herzen. Nichts könnte besser passen zum so wichtigen Herzensthema – den Kinderrechten.

Koblenzer Coworking Spaces

Neue Arbeitsformen sind der Renner. NEW WORK gilt als Oberbegriff für den Wandel an Erwartungen im Arbeitsleben. Insbesondere in Berufen, die sich am Computer abspielen, ermöglicht die Digitalisierung ortsunabhängiges Arbeiten.

Coworking zählt zu den Arbeitskonzepten der Zukunft und ist schon heute verfügbar. Was oberflächlich betrachtet als Trend aus den Metropolen abgetan werden könnte, hat nicht zuletzt auf dem Lande großes Potenzial. Kürzlich berichtete der SWR über Coworking Spaces in rheinland-pfälzischen Dörfern. Dort heißen sie „Dorf-Büro“. Was viele nicht wissen: In Koblenz hat man die Wahl zwischen drei Coworking Spaces. Welche das sind und was genau hinter dem Konzept steht? Wir erklären es Euch.

Was ist ein Coworking Space?

„Coworker arbeiten unabhängig und frei voneinander an verschiedenen Projekten, jedoch meist im selben Raum und können sich so gegenseitig ergänzen. Jeder kann von dem Wissen anderer profitieren und so zu kreativen und vielfältigen Ideen kommen. Die Coworking Spaces bieten neben Arbeitsplätzen auch Infrastruktur (wie Netzwerk, Drucker, Besprechungsräume) an und ermöglichen so das eigenständige Arbeiten, aber auch die Bildung einer Gemeinschaft.“ (Quelle: Startplatz)

Nicht nur digitale Nomaden, Freiberufler und kleine Start-ups haben als Coworker die Möglichkeit, zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis einen Arbeitsort für eine mehr oder weniger beliebige Dauer zu mieten. Was dafür spricht?

  • Digitale Nomaden lieben den Ortswechsel und lernen in der Regel gerne die Bewohner der jeweiligen Stadt kennen.
  • Freiberufler sind froh, nicht immer alleine im Homeoffice zu arbeiten, sondern mal unter Leute zu kommen und so etwas wie Arbeitskollegen zu haben.
  • Für Start-ups ist es in erster Linie ein günstiges Büro, doch es bietet ihnen zusätzlich den Vorteil, dass sie sich mit den anderen Coworkern austauschen und von ihnen lernen können. Networking ergibt sich hier von selbst.

In Koblenz scheint sich das neue Arbeitsmodell noch nicht rumgesprochen zu haben. Bisher gibt es hier noch nicht viele Coworker. Vor allem Unternehmensberater und kreativ Tätige, wie Fotografen, Webdesigner und Blogger nutzen die hiesigen Coworking Spaces. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man an solchen Orten (auch in Koblenz) ganz bestimmte Menschentypen trifft. In der Stadt, die inmitten eines Paradieses aus Vulkaneifel, Hunsrück, Westerwald, Weinbergen, Burgen – also Kultur und Natur gelegen ist, könnt Ihr als Coworker zwischen drei Arbeitsorten wählen. Zwei davon befinden sich in der Koblenzer Altstadt, einer in Uni-Nähe.

Alle hiesigen Coworking Spaces verfügen über WLAN, Drucker und sonstiges Büro-Equipment (Drucken, Kopieren, Scannen ist möglich).

ISSO Coworkingspace

Das ISSO Coworkingspace befindet sich im historischen Dreikönigenhaus in der Koblenzer Altstadt und ist Teil des ISSO-Instituts.

Informationen im Überblick:

  • zentrale Lage, mitten in der Altstadt
  • neue, moderne Räumlichkeiten im historischen Gebäude
  • insgesamt zwei große Räume
  • Monatsmiete: 118 € (inkl. MwSt.).
  • 24/7-Zutritt
  • Laufzeit: ab einem Monat.
  • Küche zur Mitbenutzung; Box für eigenes Müsli oder andere Lebensmittel
  • Kann als Postadresse genutzt werden.
  • Konferenzräume: gegen Gebühr
  • Im ISSO werden regelmäßig Veranstaltungen zu zukunftsweisenden, kulturellen und wirtschaftlichen Themen sowie Seminare, Coachings und eine offene Bühne für potenzielle Gründer geboten.
  • Als Coworker erhält man auf ausgewählte Events Rabatt. Einige Veranstaltungen, wie das MeetUp@ISSO, sind kostenfrei.
  • Im Gebäude befinden sich unter anderem Start-ups aus den Bereichen Webdesign und Grafikgestaltung, die UNICEF-Arbeitsgruppe Koblenz, der BUND, Höhenwind (Windkraft) sowie ein Restaurant.
  • Schwerpunkte: Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme.
  • Nach Feierabend ein Gläschen Wein? Kein Problem, nur die Treppe runter ins Erdgeschoss ….

Fazit: Wer beruflich im sozialen Sektor tätig ist, sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein befasst oder schlicht historische Gebäude mit moderner Ausstattung zu schätzen weiß, ist hier genau richtig. Das freundliche und kompetente Team sowie der Flair der wunderschönen Altstadt sorgen für Wohlfühlcharakter. In der Mittagspause kann man das Restaurant im Erdgeschoss besuchen oder wenige Schritte aus dem Gebäude wagen, schon ist man umgeben von schicken Boutiquen, kleinen Fachgeschäften, einladenden Cafés und anderen Lokalitäten.

TechnologieZentrum Koblenz (TZK)

Foto: Manolito Röhr.

Im Coworking Space des TZK herrscht Gründergeist. Es befindet sich im Stadtteil Metternich, schön zwischen Universität und Mosel gelegen und ist Teil des TechnologieZentrums Koblenz.

Foto: Manolito Röhr.
  • Gute Infrastruktur und Parkmöglichkeiten
  • Monatsmiete: 119 € (inkl. MwSt.)
  • Laufzeit: ab einem Monat.
  • modernes Gebäude
  • in direkter Nachbarschaft zur Universität
  • Zuhause zahlreicher Start-ups
  • 24/7-Zutritt
  • Whiteboard, Flipchart
  • Sofa-Ecke
  • Küche zur Mitbenutzung
  • Verschließbare Fächer
  • Konferenzräume: gegen Gebühr
  • Kann als Postadresse genutzt werden.
  • Auch hier finden regelmäßig Events statt. Diese konzentrieren sich insbesondere auf Themen der Gründerszene.
  • Als Coworker lernt man eine Menge Gründer, aber auch bereits erfahrene Unternehmer sowie angesagte Agenturen kennen und erhält Einblick in ihre Arbeitswelt.
  • Die unmittelbare Nähe zu innovativen Unternehmen inspiriert zu neuen Ideen, und es ergeben sich Kooperationen.
  • Jeden Dienstag kommt der italienische Pizzabäcker Mario auf den Parkplatz und bereitet in seinem einzigartigen Fahrzeug frisch vor Ort Pizza nach Wunsch zu.
  • In der Pause oder nach Feierabend genügen wenige Schritte, schon ist man am StattStrand.
Foto: Manolito Röhr.

Fazit: Das TechnologieZentrum Koblenz steht für innovatives Denken. Hier arbeiten Start-ups heiter, aber konzentriert an ihren Zielen. Es herrscht lockere Stimmung, man duzt einander und ist aufgeschlossen. Als Coworker erlebt man mit, dass sich Teams unterschiedlicher Unternehmen gegenseitig unterstützen und kann, wenn man möchte, auch selbst Teil der Gemeinschaft (#tzkfamily) werden. Das TZK ist nicht nur ein Arbeitsort, sondern auch ein Treffpunkt. Manche Mitarbeiter verbringen hier einen Teil ihrer Freizeit. Sie treffen sich an Wochenenden zu Pen&Paper-Spielen oder bieten zum Beispiel Malkurse an.

Sowohl im ISSO als auch im TZK werden Events mit Mehrwert angeboten. Besonders nennenswert ist, dass es sich hierbei um keine Konkurrenten handelt, sondern mehrmals pro Jahr auch gemeinsame Veranstaltungen organisiert werden – zum Beispiel im Rahmen der Startup League. Daher haben wir Euch diese beiden Coworking Spaces genauer vorgestellt. Zum Abschluss möchten wir noch auf ein weiteres Angebot hinweisen.

KOworking

KOworking ist am Florinsmarkt, in der Koblenzer Altstadt, gelegen und ist als Coworking Space aufgrund der Preise eher der gehobenen Art zuzuweisen. Gegründet wurde es von Organisationsberaterin und Coach Iris C. Hartmann und ist das einzige Coworking Space in Koblenz, das einen Tagestarif anbietet.

  • Tagestarif: 35 €/Tag
  • Monatsmiete: 250 bzw. 330 Euro (excl. MwSt)
  • Loungebereich
  • Kann als Postadresse genutzt werden.

Bisher hat niemand aus unserem Team Erfahrungen in diesem Coworking Space gesammelt. Sollte sich das ändern, werden wir die Informationen hier aktualisieren.

Jetzt Ihr!

Was haltet Ihr von dieser neuen Arbeitsform? Habt Ihr schon einmal in einem Coworking Space gearbeitet? Wo war das, und hat es Euch gefallen? Was müsste ein Coworking Space haben, damit es für Euch interessant wird?

Weiterführende Links:

Rollenspiele am Arbeitsplatz

Im Fernsehen wird das meist falsch dargestellt. Irgendein Wohnzimmer, eine heruntergekommene Couch und verkleidete Leute. Bei Teenagern mag das so ablaufen, doch bei erwachsenen Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, sieht die Sache meist anders aus.

Es geht um Fantasy-Rollenspiele. Insbesondere in digitalen Kreisen werden sie gespielt, von kreativen Köpfen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ob Administrator, Programmiererin, Social Media Manager – Hauptsache Nerd. Kürzlich durfte ich bei so einem Spielabend anwesend sein und möchte Euch diese Erfahrung nicht vorenthalten.

Vorab: Ich meine es nicht böse mit den Nerds. Wie gern ich sie mag, könnt Ihr in meinem Text „Wer oder was ist ein Nerd“ nachlesen. Unterschätzt zudem nicht die Anzahl von Nerds in dieser Region. Sie sind überall. Auch im TZK. So kam ich auf die verrückte Idee und lud eine Nerdgruppe zum Spielen ins Technologiezentrum ein. Passten Nerds nicht perfekt in diese Umgebung? Ins Haus der Innovationen, die Heimat der hiesigen Startup-Szene? Sie sahen das wohl genauso, denn sie nahmen die Einladung sofort an.

Während ich also am Samstagnachmittag einige Sachen zusammenpackte und mich auf den Abend vorbereitete, postete Blumenkindjen von 247GRAD interessante Storys auf Instagram. Sie teilte ihren Followern mit, dass sie gerade im TZK mit anderen zusammen ein „Pen & Paper“ spiele. Ein Rollenspiel also. Ich staunte. In der Homebase der Start-ups gab es bereits mindestens eine Spielgruppe? Und diese traf sich ebenfalls an einem freien Tag freiwillig am Arbeitsplatz? Interessante Feststellung, die zugegebenermaßen für das TZK spricht. Umso mehr freute ich mich auf den Abend. Die Chancen standen nicht schlecht, dass auch den Besuchern von außerhalb die Räumlichkeiten und der Flair des Technologiezentrums zusagen würden.

Kurz nach 18 Uhr kamen sie. Vollbeladen. Fünf Spieler und ein Dungeon Master traten durch die Eingangstür des Coworking Space. Mit Spielbrett, Laptop, Würfeln, Stiften, einer Menge Süßkram sowie Chips und Getränken. Es würde zweifellos ein langer Abend werden.

„Wir pausieren die Dungeons & Dragons-Kampagne und spielen heute Aborea“, klärte mich einer von ihnen auf. Wir zogen die Trennwände heraus, die die Schreibtische voneinander abgrenzen und die Sicht auf den jeweils gegenüberliegenden Platz behindern. Was zum konzentrierten Arbeiten sinnvoll ist, würde beim Spielen nur stören. Die Getränke deponierten wir im Kühlschrank und verteilten die Süßigkeiten auf den Tischen. Der Dungeon Master nahm am Kopf der Tafel platz und baute eine Abgrenzung vor sich auf, damit die Spieler nicht in seine Unterlagen blicken konnten. Dann ging es los. Aus einem 1st Level Supporter, mehreren Programmierern und einem Elektroniker wurden ein Waldläufer, zwei Krieger, ein Barde und ein Kampfmönch. (Für Kenner unter Euch: Zwei Zwerge, zwei Menschen und ein Elf.) Gemeinsam bestritten sie das Abenteuer. Ganz ohne Verkleidungen.

Vom Laptop ertönte Musik, die aus einem anderen Jahrhundert zu stammen schien. Ab und an war ein Schrei zu hören, etwas Bedrohliches und Unheimliches. In Endlosschleife. Es sollte die Spieler in die passende Stimmung bringen und funktionierte bestimmt grandios. Leider auch bei mir, nur weniger positiv. Die Musik war absolut nicht mein Ding. Zum Glück war sie recht leise und störte daher nicht. Ich saß auf einem Sofa etwa drei Meter von den Männern entfernt und arbeitete am Laptop. Und nein, sie waren nicht wie diese ernst dasitzenden Langweiler bei „Bernd, das Brot“.

Würfel rollten, Fragen wurden gestellt, Entscheidungen getroffen, und es wurde gelacht. Viel gelacht. Manche Spielschritte musste der Einzelne für sich bestimmen, einiges wurde gemeinschaftlich diskutiert. Zwischendurch ein Schluck alkoholfreies Radler oder Kölsch, eine Hand voll Chips, Gummibärchen hier, Kekse dort. „Wollen wir jetzt das Essen bestellen“, fragte einer. Ja, alle wollten. Schnell wurden Pizzen und Salate beim Italiener um die Ecke bestellt. Bis das Essen geliefert wurde, spielten die Männer noch eine halbe Stunde, dann wechselten sie die Plätze.

Von den Schreibtischen ging es rüber zum Tisch mit den hohen Stühlen. Beim Essen wurde über die Arbeit gesprochen. Ursprünglich hatten sie als Rollenspielgruppe eines Koblenzer IT-Unternehmens gestartet. Einige von ihnen arbeiten inzwischen woanders, doch zum Spielen treffen sie sich noch und halten den Kontakt mithilfe von WhatsApp aufrecht. Eine sehr humorvolle Truppe.

Der Abend endete kurz vor 01:00 Uhr in der Nacht. Ich gebe zu, kaputt gewesen zu sein. Selbst schuld, hätte ich die Süßigkeiten mitgenascht, hätte mich der Zucker gewiss länger wachgehalten. Die leckere Pizza hingegen sorgte zusätzlich für Müdigkeit. Außerdem ist das Sofa im Coworking Space zu bequem, um lange wach zu bleiben. Alles Dinge, die man erst weiß, wenn man mal zu so später Stunde noch am Arbeitsplatz gewesen ist.

Den Nerds scheint es immerhin gefallen zu haben, denn auf dem Weg zum Ausgang wurde ich beiläufig gefragt, ob die Website des Gebäudes tzk.de laute und ob man dort die Stellenangebote der Start-ups finden könne. „Vielen Dank, dass wir in so einer coolen Location spielen durften“, hörte ich zum Abschied. Erwähnte ich bereits, dass es sich hierbei um eine sehr nette Spielgruppe handelte?

Jetzt stellt sich ganz klar die Frage, wie viele Spielgruppen es hier in der Region noch gibt. Bestimmt viele. Habt auch Ihr Lust darauf bekommen, Teil einer Spielgruppe zu werden oder sich über unterschiedliche Rollenspiele auszutauschen? Ihr merkt, ich habe leider keine Ahnung davon, aber die Mitglieder der besagten Rollenspielgruppe kennen sich aus. Daher nur zu, schreibt einen Kommentar oder wendet Euch über Facebook, Twitter oder E-Mail an uns. Wir geben das gerne weiter.

Sind Programmierer Kunsthandwerker?

Bei Handwerk denken die meisten von uns vermutlich an Holz und Metall, aber auch Software-Entwicklung ist Handwerk. Kunsthandwerk sogar, behaupten einige ITler. Doch wie sehen Programmierer sich selbst und ihre Tätigkeit? Ich habe vier schlaue Köpfe aus der hiesigen Coder-Szene gefragt. Frank, Stefan, Oliver und Ramy haben ihren Senf zu diesem Thema gegeben.

In Deutschland werden Software-Entwickler nicht selten für Ingenieure gehalten. Das liegt vor allem daran, dass im englischsprachigen Raum der Beruf Software Engineer bekannt ist. Tatsächlich spuckt Google hierzulande bei Eingabe von „Software ist Handwerk“ fast ausschließlich Seiten zu Software für Handwerker aus. Eine Tatsache, die so mancher Programmierer ärgerlich findet, weil er sich selbst absolut nicht als Ingenieur, sondern als kreativen Handwerker versteht. Ich habe unabhängig von einander vier Coder aus unterschiedlichen Bereichen gefragt, was sie davon halten.

Die Befragten

Stefan bezeichnet sich als Nerd, obwohl er keinen einzigen Hoodie besitzt. Er kennt unzählige Monty-Python-Zitate auswendig und hat als Schüler gerne das Schulsystem gehackt, um seinen Informatik-Lehrer in Bewegung zu setzen. Als zukunftsgewandter Software-Entwickler und -Architekt arbeitete er jahrelang für mittelständische Unternehmen und ist aktuell für einen internationalen Konzern tätig.

Frank hat ursprünglich Maschinenbau studiert und erwies sich als nahezu perfekter Ansprechpartner, da er sowohl Ingenieur als auch Coder ist und daher beide Perspektiven kennt. Gemeinsam mit seiner Frau führt er die rockende Agentur Werk 70 und hat „NUN“, das Neuwieder Unternehmer Netzwerk gegründet. Ein cooler Typ, den man regelmäßig auf Events zu digitalen Themen trifft.

Oliver ist Director of Engineering und Prokurist bei alfamedia. Aufgrund seines beruflichen Werdegangs hat er alle Facetten der Software-Entwicklung im Blick. Er denkt fortschrittlich, informiert sich weit über seinen Tellerrand hinaus und erkennt Trends nicht erst im Nachhinein. Oliver bewegt sich gerne und gekonnt in den sozialen Netzwerken.

Ramy ist freier Berater. Als Coder im Angestelltenverhältnis zu arbeiten? Nein, das wäre nichts für ihn. Auch er bezeichnet sich als Nerd und hat Zitate samt Quellenangabe parat, die sich Normalsterbliche wie ich nicht merken könnten. Die meisten Aufträge erhält er übrigens aus dem Ausland. Zum Beispiel in China scheint man interessierter an Innovationen zu sein als in Deutschland, sagt er.

Was sind Software-Entwickler nun wirklich, Ingenieure oder Kunsthandwerker?

Stefan: Ingenieure arbeiten nach Standards und Normen. Die gibt es so in der Software-Entwicklung nicht. Es gibt zwar Versuche, mit Entwurfsmustern ein gewisses Maß an Standardisierung zu erreichen, aber das alleine macht noch kein Ingenieurswesen aus.

Ein Ingenieur erfindet für gewöhnlich nichts, ein Entwickler hat wesentlich mehr kreative Freiheiten. Durch das Fehlen von Standards, ist Software-Entwicklung ein Prozess, der eine große Menge an Handarbeit beinhaltet. Nehmen wir zum Vergleich ein schmiedeeisernes Treppengeländer. Dieses wird von einem Kunstschmied in Handarbeit gefertigt. Dazu muss er wissen, wie es gefertigt wird. Er muss sein Handwerk beherrschen, um das bauen zu können. Doch zusätzlich zum Erlernten benötigt er Kreativität.

In der Softwareentwicklung benötigt man Kreativität, um Lösungen zu finden.

Frank: Was Stefan sagt, klingt, als würde er Ingenieure für elaborierte LEGO-Bastler halten, die aus einem Baukasten Teile nehmen und diese nach Bedarf zusammenfügen. Der universitär ausgebildete Ingenieur, und nur diese gibt es hierzulande, ist ein Vollwissenschaftler. Besteht ein technisches Problem, muss eben eine neue Maschine erfunden werden. Ja, dabei greift der Ingenieur auch auf standardisierte Teile (Schrauben, Muttern und jede Menge weiteres Gedöns) zurück. Die Funktion der Maschine zu entwickeln, ist aber ein ganz anderes Ding. Hierfür musst Du Unmengen an Hirnschmalz investieren, Simulationen und Versuche durchführen, um ganz spezielle Teile fertigen zu können. Das ist der akademische Anteil der Arbeit.

Außerdem ist auch der Programmierer nicht frei. Ganz im Gegenteil. Das zu schreibende Programm bzw. der dahinter liegende Algorithmus muss ebenso wie eine zu bauende Maschine penibel ein Lasten/Pflichtenheft erfüllen. Der Code entsteht nun auch nicht irgendwie, sondern muss in einer möglichst passenden Programmiersprache geschrieben werden. Innerhalb der Programmiersprache muss sich der Programmierer dann geradezu sklavisch an die Regeln von Syntax und Notation halten. Sonst funktioniert gar nichts.

Die Programmiersprache entspricht also den Normteilen. Aufbau von Code/Maschine unterliegt dann der Inspiration (5%) und Transpiration (95%) des Ausführenden. Beides sind reine intellektuelle Leistungen und haben keinerlei schaffenden, im Sinne von anfassbaren Charakter, und auch das ist bei beiden gleich. Du siehst: Die Rezeption des Programmierers als Ingenieur ist durchaus gerechtfertigt.

Wenn man von einem Kunsthandwerker ausgeht, so kann dieser machen, was immer er will, mit Ausnahme der Werkstoffeigenschaften, auf die er natürlich Rücksicht nehmen muss. Man könnte zwar argumentieren, dass er dem Programmierer damit nahe ist, weil der von der Idee über die Ausführung (Einhacken des Codes) bis zum fertigen Produkt alles in Personalunion durchläuft. Allerdings durchläuft der Kunsthandwerker keine intellektuelle/akademische Arbeitsphase.

Oliver: Softwareentwicklung ist ohne Frage eine kreative Tätigkeit. Ich finde den Begriff Kunsthandwerker gut, denn oftmals ist das eine sehr treffende Bezeichnung, jedenfalls wenn man in einem kreativen Bereich arbeitet oder gerade neue Produkte entstehen. Aber es gibt auch die andere Seite, wo man in einem sehr strikten Korsett arbeitet und dort weniger kreativ denn produzierend ist. Zudem gibt es auch noch diejenigen, die Software wie ein Ingenieur designen und entwickeln. Will heißen, es gibt alle drei Varianten parallel nebeneinander, und es kommt nur auf den Bereich an, in dem man arbeitet, welche Facette dominiert.

Und auch in meinem Team gibt es alle Varianten, obwohl wir eher im kreativen Bereich sind. Es gibt Kreativspieler wie meinen Kollegen Thorsten und mich aber auch Ingenieure, denen ich ein Design zur Umsetzung gebe. Und wir haben wiederum auch bloße Handwerker ohne viel Kunst.

Pauschal ist das nicht zu beantworten. Die einzige Pauschale ist, dass jeder Entwickler eine Prima Donna ist, wenn es sich um seine Arbeit dreht und man diese kritisiert.

Ramy: Das mit der Prima Donna stimmt! (lacht) Ich fühle mich so sehr mit meiner Arbeit verbunden, sie ist ein Teil von mir. Kritik kann daher sehr verletzend sein. Das ist das Amateurhafte an uns Entwicklern. Professionalität bedeutet nämlich, dass man sich zugunsten des Endergebnisses von seinem eigenen Wirken distanzieren kann. Daran müssen wir wohl noch arbeiten. Konkretes Beispiel: Ich entwickle mein eigenes Programmierwerkzeug und möchte es auf keinen Fall jetzt schon jemandem zeigen, weil es noch unfertig ist. Sinnvoller wäre aber, sich Feedback von außen zu holen.

Kunsthandwerk halte ich daher für einen passenden Begriff. Frank hat zwar insofern recht, als dass Ingenieure nicht nur Lego-Bastler sind. Doch anders als er, sehe ich in den Vorgaben, an die man sich innerhalb einer Programmiersprache halten muss, kein Argument gegen die Kunst, sondern dafür. Denn nur dort, wo Grenzen sind, ist Kreativität gefragt. Wir Software-Entwickler müssen sehr kreativ sein, um mit dem Bisschen, was da ist, Großes erschaffen zu können. Uns muss es gelingen, in teilweise simplen Formulierungen, hochkomplexe Sachverhalte auszudrücken. Trotzdem wünsche ich mir für die Zukunft mehr Kreativität in unserem Bereich. Ich verdiene seit über 20 Jahren mein Geld mit Software-Entwicklung, aber an meiner Arbeit hat sich nicht viel verändert. Immer noch setze ich mich an den Rechner und gebe Zeichen ein. Das ist doch kein Fortschritt. Ich arbeite daher daran, kleine organische Systeme zu bauen, die miteinander kommunizieren, selbst lernen, Erforderliches selbst programmieren und wachsen.

Alexandra: Das möchte ich gerne genauer wissen, Ramy, in einem anderen Blogbeitrag. Dir, Frank, Oliver und Stefan vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten und die spontane Bereitschaft sich zu diesem Thema zu äußern.

Und wie denkt Ihr darüber? Wird die Kreativität der Software-Entwickler unterschätzt?

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#HRCKO: Das HRcamp Koblenz feierte seine Premiere

Koblenz hat ein neues Event! Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Welche Erwartungen hat das Personal? Was muss man tun, um Mitarbeiter langfristig zu halten und neue Fachkräfte hinzuzugewinnen? Zu diesen und weiteren Fragen rund um Human Resources kann man sich künftig auf dem HRcamp Koblenz austauschen. Gestern fand die Premiere statt.

Personaler haben kein gutes Image. Deshalb spricht man nicht mehr von der Personalabteilung, sondern von der HR-Abteilung: Human Resources. Das klingt gehoben, hat den Geschmack von Verantwortung und Ansehen. Wie sieht jedoch die Realität aus? Genießen Personaler tatsächlich Wertschätzung? Wie verhalten sich HR-Fachkräfte unter sich, wie ticken sie und mit welchen Herausforderungen haben sie in ihrem Job zu tun? Wir wissen es, denn wir haben das erste HR-Barcamp der Region besucht. Veranstaltet wurde das Event von der IHK Akademie Koblenz. Die Idee, so ein Fach-Barcamp zu organisieren, entstand übrigens auf dem diesjährigen Barcamp Koblenz. Hut ab für die schnelle Umsetzung!

Am besten lassen wir die Teilnehmer selbst sprechen und nehmen Euch hierfür auf eine kleine Reise durch die Tweets zur Veranstaltung mit. Sabine Dyas, Geschäftsführerin der IHK Akademie Koblenz, begrüßte uns alle, und Stefan Evertz moderierte die Veranstaltung. Zu den Hosts des Events gehörte auch seine Frau Katja Evertz.

Die Vorstellungsrunde zeigte, wie viele Teilnehmer*innen aus durchaus unterschiedlichen Bereichen kamen. Obwohl die meisten Anwesenden zum ersten Mal an einem Barcamp teilnahmen, das Format folglich noch nicht recht kannten, hatten sie gekonnt jeweils drei Hashtags vorbereitet und dabei Humor gezeigt. Nach der Vorstellungsrunde und Sessionplanung, begann der erste Sessionblock. Es fanden jeweils drei Sessions parallel statt.

Während beispielsweise Gerrit über das spannende Thema „Employee Advocacy“ sprach und erklärte, wie man eigene Mitarbeiter für Social Media gewinnt, saß ich in der Session „HR ist wie Aquise“ und diskutierte mit allen Teilnehmenden unter anderem über die aktuellen Herausforderungen im Bereich Recruiting. Wer ein negatives Bild von Personalern hat, hätte in dieser Session sitzen müssen, denn eines wurde deutlich: Die Anwesenden machen sich tagtäglich eine Menge Gedanken um das Wohl der Angestellten.

Personalgewinnung scheint insbesondere im ländlichen Raum ein großes Problem darzustellen.

Und wo findet man ITler überhaupt? Ohne Social Media scheint nichts mehr zu laufen, aber obwohl sogar schon auf Instagram gesucht wird, sind ITler schwer auffindbar. Die Frage nach den ITlern entfachte eine kleine Diskussion auf Twitter. Bester Hinweis: Sie sind auf GitHub unterwegs! Das meint auch Katja. Außerdem kam noch dieser Tipp hier:

In der zweiten Sessionrunde ging es mit weiteren Aspekten von Human Resources weiter. Dabei wurde deutlich, dass es HR-Abteilungen wie Sandwichkindern geht. Die Position zwischen Geschäftsführung und Personal ist kein leichtes Spiel. Einer der Tipps, die sich die Anwesenden zur gegenseitigen Unterstützung gaben, lautete: „Wenn man die Mitarbeiter zur Teilnahme am Gesundheitstag oder ähnlichen Aktionen nicht mobilisiert bekommt, hilft es häufig, den Betriebsrat mit ins Boot zu nehmen. Der erreicht die Menschen ganz anders. Das wirkt.“

Wollt Ihr mehr über solche Videos wissen? Hier haben zwei Teilnehmer des HRcamps in der Pause mal kurz darüber gesprochen und es professionell authentisch rübergebracht. Schaut mal:

Aber Ihr wisst schon, Natürlichkeit ist alles.

Mittagspause! #yummy, das war lecker! Doch die Tatsache, dass wir hier so gut wie keine Bilder der leckeren Speisen einbauen können, zeigt, dass auf der Veranstaltung mehr Wert auf Gespräche als aufs Fotografieren gelegt wurde. Das ist ein gutes Zeichen. Netzwerken ist sinnvoll.

 

Alle Sessions zu erwähnen, würde den Rahmen dieses Blogbeitrages sprengen. Wer mehr davon sehen und eventuell auch ganze Gespräche nachlesen möchte, die sich dazu parallel auf Twitter ergeben haben, findet sämtliche Tweets unter dem Hashtag #hrcko.

Feedback zum HRcamp Koblenz gab es anschließend auch.

Und hier unser Feedback. Per Video. Denn diese Möglichkeit gab es vor Ort, und da wir Social-Media-Freaks bekanntlich zum Pferdestehlen sind, konnten wir uns auch diesen Spaß nicht nehmen lassen. 😉

Und damit Ihr nicht nur unsere Meinung dazu kennt, hier auch noch das Feedback von Maren aus Düsseldorf:

Wir bedanken uns für das erste HRcamp Koblenz und freuen uns aufs nächste Jahr.

Lesenswertes zum #HRCKO:

„Startups sind wichtig, um die Region zu beleben“

Diesen Monat findet zum fünften Mal das Koblenzer Startup Weekend statt. Um mehr darüber zu erfahren, haben wir uns im Technologiezentrum Koblenz (TZK) mit zwei wichtigen Köpfen dieser Veranstaltungsreihe getroffen. Markus Maron ist Vorstand des IT.Stadt Koblenz e.V. und Organisator des Startup Weekends. Jan Hagge ist Geschäftsführer des TZK und auch für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz tätig. Beim Startup Weekend sitzt er in der Jury.

Herr Maron, warum braucht Koblenz Startups?

Startups sind wichtig, um die Region zu beleben, neue Firmen hervorzubringen, agiler zu werden und ganz neue Arbeitsweisen an den Tag zu legen als es etablierte Unternehmen tun. Startups sind viel schneller in der Entscheidung und Umsetzung als große Firmen, die eher festgefahrene Prozesse haben und nach dem Motto agieren: “Das haben wir schon immer so gemacht”. Daher ist es gut, Firmen zu haben, die binnen kurzer Zeit schon ein Produkt oder einen Prototyp auf den Markt bringen. Warum genau Koblenz das braucht, kann Herr Hagge als Fachmann für Wirtschaftsförderung und Geschäftsführer des Technologiezentrums bestimmt viel besser erklären.

 

Herr Hagge, kann die Region mehr Startups gebrauchen und würden auch etablierte Unternehmen davon profitieren?

Sicherlich. Zum einen braucht es neue Startups, weil jedes Traditionsunternehmen, das es heute irgendwo gibt, früher mal ein Startup war. Es gibt nicht mehr viele große Unternehmen, deren Gründer noch leben. Die meisten Unternehmen haben schon eine lange Historie, daher ist es sinnvoll, den Gründergeist wieder zu beleben. Das ist eine Bewegung, die in ganz Deutschland und Europa befürwortet und gefördert wird. Daher möchten wir das auch in Koblenz machen und die Gründe dafür hat Herr Maron ganz richtig genannt. Neue Methoden erlernen, neue Themen aufsetzen, neue Geschäftsmodelle entwickeln – all das kann in einem neuen Unternehmen realisiert werden. Allerdings kann man alles, was man beim Startup Weekend lernt, auch in einem bestehenden Unternehmen umsetzen, um dort neue Projekte zu entwickeln. Das ist ein Hauptaspekt, der eine besondere Stärke des Startup Weekends darstellt. Aus einer vagen Idee oder bestehenden Problemstellungen entsteht am Ende ein in sich geschlossenes, funktionierendes Modell von einem Unternehmen oder einer Geschäftsidee.

 

Spielt diese positive Energie nicht insbesondere im Hinblick auf Recruiting eine große Rolle für die bestehenden Unternehmen?

Maron: Ja, ich denke, das ist mit ein Grund dafür, dass uns beispielsweise die Debeka unterstützt. Hier im Gebäude gegenüber des TZK soll das DICE – Debeka Innovation Center – eröffnet werden. Damit möchte man sich auch attraktiver für zukünftige Mitarbeiter machen und nicht nur Versicherer, sondern auch innovativer Arbeitgeber sein.

Hagge: Immer mehr Menschen suchen Arbeitsplätze mit nicht vorgegebenen Arbeitsstrukturen. Beim Gründungsthema geht es nicht darum, Leute aus der Arbeitslosigkeit herauszuholen oder sie davor zu bewahren. Es sind oftmals sogenannte High Potentials, die auf dem etablierten Arbeitsmarkt sehr gute Aussichten hätten, aber den Drang dazu verspüren, etwas Neues zu erschaffen. Diejenigen achten auf das Arbeitsumfeld und wollen sich die Aufgaben selbst aussuchen. Welche Möglichkeiten habe ich? Welche Firmenphilosophie wird vertreten? Das sind Fragen, die sie sich stellen. In der Startup-Welt sind viele Themen vertreten, die heute auch große Unternehmen im Sinne von Arbeitskultur aufgreifen wollen.

 

Beim Thema Startup denken die meisten an Metropolen, nicht zuletzt an Berlin. Warum sollten Gründer ihre Idee in Koblenz realisieren und aufbauen?

Hagge: Das kommt auf den Zielmarkt an. Koblenz hat eine sehr diversifizierte wirtschaftliche Landschaft und ist jetzt schon eines der stärksten Wirtschaftszentren in Rheinland-Pfalz, vor allem ohne den Fokus in einem einzigen Bereich. Eine breit aufgestellte Wirtschaftslandschaft mit einer sehr guten Mittelstandsbasis ist hier ein großer Vorteil. Wenn man also mit seinem neuen Unternehmen auf Firmenkunden abzielt, dann findet man hier sehr gute Voraussetzungen. Berlin hat andere Stärken. Die dortigen Startups sind häufig im Endkundenbereich angesiedelt und erfahren starke Finanzierung. Doch einer der Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands ist, dass wir nicht diese zentralisierten Strukturen, sondern starke Regionen haben, die ihre eigenen Identitäten aufweisen. Das ist auch in Koblenz der Fall.

Maron: Ich denke, es kommt auch darauf an, worauf man abzielt. Startup gründen, Finanzierung bekommen und dann schneller Exit? Dann ist man in Berlin oder einer anderen Metropole besser aufgehoben, weil es dort vielmehr Investoren gibt. Wenn man aber ein Startup aufbaut, um langfristig auf dem Markt zu bleiben, dann geht das hier besser, weil man hier mehr potenzielle Kunden zur Verfügung hat.

 

Sie beide setzen sich sehr für die hiesige Startup-Landschaft ein. Welche Unterstützung könnte unsere Region noch gebrauchen? Was fehlt?

Hagge: Wenn man mit erfolgreichen Gründern aus der Region spricht, gibt es immer wieder gute Argumente für die Vernetzung mit Gründern aus anderen Regionen. Andernorts, wie beispielsweise in Frankfurt, ist das Angebot an Veranstaltungen mit hervorragenden Speakern größer. Es wäre schön, wenn auch wir die Mittel hätten, deutschlandweit interessante Speaker hierher einzuladen, um auch fortgeschrittenen Unternehmern spannende Formate bieten zu können.

Maron: Und da wäre noch der Aspekt “Investoren”. In der Region gibt es viele Menschen, die als Investor tätig sein könnten, aber eventuell nicht wissen, dass es hier Startups gibt, die sich auch über einen vergleichsweise kleinen, fünf- oder sechsstelligen Betrag freuen würden. Gerade am Anfang braucht man ja relativ wenig Geld. Hier findet man eine gute Infrastruktur vor, aber man braucht Geld, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Dann lässt sich auch eine Unternehmensidee verwirklichen. In der Region gibt es viele, die Geld haben und auf dem Kapitalmarkt nichts für ihr Geld bekommen. Diejenigen müsste man mit den Startups zusammenbringen.

 

Warum organisieren Sie das Startup-Weekend?

Maron: Als ich damit anfing, Veranstaltungen für Startups zu organisieren, gab es zwar schon das TZK, aber spezielle Events fanden nicht statt und das ISSO existierte noch nicht. Die Startup-Community in Koblenz war sehr überschaubar. Das fand ich sehr schade und wollte es ändern. Startup Weekends fanden auch in anderen rheinland-pfälzischen Städten statt, gefördert vom Land. Für mich war das ein Antrieb so etwas auch in Koblenz auf die Beine zu stellen, um eine Community zu fördern. Die Leute sollten sich treffen, miteinander austauschen und vernetzen.

 

Was genau ist das Startup Weekend und für wen könnte es interessant sein?

Maron: Beim Startup Weekend handelt es sich um ein weltweites Veranstaltungsformat. Unterstützt wird es von Google for Entrepreneurs und hat bereits in über 1000 Städten stattgefunden. Wir haben 2014 damit angefangen. Es kommen Gründungsinteressierte zusammen, ganz egal welchen Alters und unabhängig davon, ob sie bereits eine Idee haben oder nicht. Wer Spaß daran hat, etwas gemeinsam mit anderen umzusetzen – ob als Programmierer, BWLer oder aus einem ganz anderen Bereich – ist da genau richtig. Manche kommen bereits mit einer Idee und suchen Leute, um ein Team aufzubauen und 54 Stunden lang an der Idee und Umsetzung zu arbeiten. Am Ende des Wochenendes stellen sie ihre Idee ein weiteres Mal vor, nämlich das, was in der Zwischenzeit daraus geworden ist. Eine Jury entscheidet darüber, welche Ideen am besten sind. Diejenigen erhalten dann Preise.

Hagge: Das Ganze wird innerhalb der 54 Stunden von Mentoren begleitet. Sie stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Es sind Experten aus unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel Gestaltung, Technologie oder Wirtschaft, aber auch Unternehmerpersönlichkeiten, die sich dem Gründungsgedanken verbunden fühlen. Wir haben mittlerweile ein gutes Netzwerk aus Unterstützern.

 

Sie sitzen in der Jury, Herr Hagge?

Hagge: Ich bin Jurymitglied, ja.

 

Ist es schön, am Ende die Ergebnisse zu sehen?

Hagge: Ja, definitiv. Denn am Anfang ist völlig unklar, welche Ideen tatsächlich kommen werden, welche Teams entstanden sind und welche Potenziale darin erkannt werden. Der große Knackpunkt an der Sache ist, die am Startup Weekend entstandene Energie fortzuführen, also die Gründerteams dazu zu bewegen, dass sie in der Form und mit dem Gedanken weitermachen. Denn viele von ihnen kannten sich vorher gar nicht. Dann gewinnen sie einen Preis und haben die Möglichkeit, mehr daraus zu machen. Aber wie hält man sie an der Stange? Das ist übrigens ein Thema, warum auch Martin Görlitz Jurymitglied ist und mit ISSO die Gewinner unterstützt. Auch wir vom TZK stellen dem Siegerteam bestimmte Strukturen und konkrete Leistungen zur Verfügung, damit es die Möglichkeit hat, weiterzumachen und die Unternehmensgründung zu realisieren.

 

Ist Ihnen aus den vergangenen Jahren eine nennenswerte Story in Erinnerung geblieben? Ein besonders erfolgreiches Team?

Maron: Grundsätzlich ist es jedes Mal schön zu sehen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß an der Sache haben und am Ende auch dankbar für diese Erfahrung sind. Im ersten Jahr hatten wir hier ein Team, das einen Foodtruck auf die Straße bringen wollte und mit Hilfe der Mentoren die notwendige Finanzierung erhalten hat. Die Teammitglieder waren so dankbar, dass sie ein oder zwei Jahre später als Sponsor zum Startup Weekend kamen und an einem Tag die Burger umsonst ausgegeben haben. Ein anderes Team mit Studenten von der WHU hatte zuerst hier, dann auch bei anderen Wettbewerben gewonnen und ist schließlich nach Berlin gegangen.

 

Wo wird das diesjährige Startup Weekend stattfinden und wann?

Maron: Dieses Jahr findet es hier im TZK statt. Es geht los am 19. Oktober um 17 Uhr und endet am Sonntagnachmittag etwa gegen 17 oder 18 Uhr.

Hagge: Der Veranstalter des Startup Weekends ist der IT.Stadt Koblenz e.V., aber bei den Organisatoren handelt es sich um die Startup League Koblenz. Das sind mehrere Mitglieder von einzelnen Institutionen, die sich zum Thema Gründungsförderung zusammengefunden haben: die IHK und die HwK, das ISSO als private Stiftung zu diesem Thema, das Technologiezentrum Koblenz (TZK), die Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz, der IT.Stadt Koblenz e.V. und die Wirtschaftsjunioren. Außerdem das Gründungsbüro der Universität Koblenz und die WHU Otto Beisheim School of Management. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Bei den meisten dieser Partner durften wir bereits das Startup Weekend veranstalten und diesmal findet es zum zweiten Mal bei uns im TZK statt.

 

Kann man sich noch anmelden?

(beide erfreut)

Maron: Selbstverständlich.

Hagge: Definitiv.

 

Wir danken für das freundliche Gespräch und sind gespannt auf das Event.

Weitere Informationen zum Startup Weekend 2018 findet Ihr hier.